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Laguna Seca Nachbesprechung mit Hirohide Hamashima

Laguna Seca Nachbesprechung mit Hirohide Hamashima

Bridgestones stellvertretender Geschäftsführer, Motorsport Reifenentwicklungsabteilung, sprach über die Leistung der verschiedenen Reifenmischungen zum Red Bull US Grand Prix.

Für die 2011er Ausgabe des Red Bull US Grand Prix stellte Bridgestone einen weicheren Hinterreifen als Teil ihrer Antwort auf das Feedback der Fahrer und zur Verbesserung der Aufwärmperformance unter kühlen Bedingungen zur Verfügung. Zur Runde in Kalifornien stand medium und harte Vorderradmischungen und asymmetrische weiche und medium Hinterradmischungen zur Auswahl.

Da der Laguna Circuit sehr nah an der kalifornischen Küstenlinie gelegen ist, herrschen dort am Nachmittag heiße und trockene Bedingungen, am Morgen zieht in der Region allerdings eine dunstige Meeresschicht oder dichter Nebel über der Strecke und bis die Sonne gegen Mittag scheint, sind die Temperaturen viel niedriger. Der Unterschied zwischen den Streckenbedingungen am Morgen und am Nachmittag kann bis zu 20 Grad Celsius betragen, was für die konstante Leistung der Reifen bei diesen großen Temperaturunterschieden eine Herausforderung darstellt.

Casey Stoner kämpfte sich von der dritten Position gegen Mitte des Rennens an Dani Pedrosa vorbei und überholte in der 27. Runde Jorge Lorenzo für den Sieg, er fuhr bemerkenswert konstant. Seine schnellste Zeit in Runde drei und seine Leistung in Runde 29 unterschieden sich lediglich um 0,2 Sekunden.

Bridgestone wählte am Wochenende weichere Hinterreifen. wie haben die funktioniert?
"Ich bin sehr glücklich mit unseren überarbeiteten Reifen in Laguna in diesem Jahr, denn wir konnten sehen, dass sich die Aufwärmperformance des weicheren Hinterreifens in den kalten Morgensessions bedeutend verbessert hat. Er war auch für das Rennen eine Option, zwölf Fahrer entschieden ihn zu nutzen. Das Feedback der Fahrer war ebenso positiv. Valentino sagte: 'Ich freue mich, dass Bridgestone weichere Reifen mitgebracht hat, die unter den kühlen Morgentemperaturen gut funktionierten' und Colin kommentierte ebenso: 'Ich möchte mich auch sehr bei Bridgestone bedanken. Sie haben zu gestimmt, weichere Reifen an diesem Wochenende mitzubringen und es war definitiv die richtige Wahl.' Unser Ziel war und ist es, auf die Kommentare und das Feedback der Fahrer zu hören und sie mit Reifenoptionen auszustatten, mit denen sie sich unter den kühlen Bedingungen wohler fühlen und ich bin zufrieden, dass wir das an diesem Wochenende erreicht haben."

"Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die härtere Option, die Casey, Jorge und Dani genutzt haben, im Rennen schneller waren, aber ich bin sehr glücklich, dass so viele Fahrer sich entschieden haben, den weichen Hinterreifen am Sonntagnachmittag zu nutzen. Durch die Reifenleistung und das Feedback an diesem Wochenende bin ich zuversichtlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind, was unser Angebot eines weicheren Hinterreifens für fünf der verbleibenden acht Rennen dieser Saison angeht, um die Aufwärmperformance und das Gefühl der Fahrer in den kalten Morgensessions zu verbessern."

Was bedeutet das für die Auswahl der Rennreifen?
"Obwohl wir in diesem Jahr weiche und medium Hinterreifen anstelle von medium und harten Mischungen wie in 2010 lieferten, es gab einen guten Mix aus beiden Mischungen im Rennen. Die Spitzenfahrer nutzen die härtere Option wegen seiner zusätzlichen Haltbarkeit und Konstanz, aber der Großteil des Feldes nutzte den weicheren Hinterreifen, zuversichtlich, dass er die Renndistanz zufriedenstellend durchhält. Ben war der beste Fahrer auf dem weichen Reifen, er holte den vierten Platz. Er fuhr die sechstschnellste Runde des Rennens, hinter fünf Fahrern, die sich für den härteren Reifen entschieden hatten, aber letztlich war seine Konstanz gut und er überholte gegen Ende des Rennens sogar noch Andrea, der den härten Reifen drauf hatte."

"Die Aufwärmleistung war kein Thema für das Rennen aufgrund der hohen Streckentemperaturen und die meisten Fahrer fuhren ihre Bestzeiten in den ersten fünf Runden, inklusive Casey, der die schnellste Rundenzeit in der dritten Runde fuhr. All das zeigt uns, dass das Motorrad und Fahrer Paket mit unserer weicheren Mischung besser funktioniert und es zeigt die Wichtigkeit und den Effekt des Motorrad-Setups und dem Fahrstil mit dem Reifen."

Tags:
MotoGP, 2011, RED BULL U.S. GRAND PRIX

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