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Preziosi: "Wir arbeiten auf lange Sicht"

Preziosi: 'Wir arbeiten auf lange Sicht'

Der Generaldirektor von Ducati diskutierte über die Entwicklung der Desmosedici GP11.1 beim offiziellen MotoGP-Test in Brünn am Montag.

Ducatis Arbeit an der Desmosedici GP11.1 ging am Montag in Brünn weiter und der in Borgo Pangiale beheimatete Hersteller unternahm weitere Anstrengungen, um sein Einsatzgerät zu verbessern.

Das Bike, das seinen ersten Roll-Out mit Valentino Rossi beim Grand Prix in Assen hatte und in dem der Rahmen, der von den Ducati-Ingenieuren für 2012 entwickelt wird, eingebaut ist, wurde seitdem vom italienischen Superstar genutzt und weiterentwickelt; am Montag nutzte Nicky Hayden den kompletten Tag, um an der GP11.1 zu arbeiten, nachdem er sie schon während des Trainings in Laguna Seca, aber nicht im Rennen eingesetzt hatte.

Filippo Preziosi, Generaldirektor bei Ducati und die kreative Kraft hinter der Maschine, diskutierte mit motogp.com über die Entwicklung der Maschine beim Test und erklärte, dass der Fortschritt, der erzielt wurde, mehr auf die Zukunft ausgerichtet sei als auf die Gegenwart.

"Die Veränderungen, die wir während des Wochenendes in Brünn vorgenommen haben, haben wir vollzogen, um ein schnelleres Bike für das Rennen hinzustellen, und jetzt arbeiten wir für die mittel- und langfristige Zukunft, um das Ziel für die Designer der neuen Generation von Motorrädern zu definieren", sagte Preziosi. "Es braucht große Änderungen am Setup, um das Verhalten der Maschine zu analysieren, wenn man solche Dinge macht."

Preziosi fuhr fort: "Ich bin froh, dass Nicky Valentinos Ideen bestätigt. Wir wissen, dass die Einführung eines neuen Motorrads während einer laufenden Saison kurzfristig für ein paar Rennen eine schlechtere Performance mit sich bringt, und das muss man akzeptieren, denn das ist normal. Aber wenn man einen kleinen Vorteil daraus mitnehmen kann, kann man davon profitieren und dranbleiben, und das ist vor allem für die Entwicklung der nächstjährigen Maschine wichtig."

Es gab vor kurzem viele Spekulationen darüber, ob Ducati mit der Tradition brechen und einen Aluminiumrahmen für 2012 statt des favorisierten Gestells aus Kohlefaser bauen würde. Preziosi antwortete: "Für mich ist das Aluminium nicht der springende Punkt - es ist nötig, dass wir etwas Steifigkeit finden. Wir arbeiten viel und in Zukunft werden wir neue Lösungen testen, weil wir die Performance verbessern und unseren Kenntnisstand erweitern wollen; somit werden wir neue Lösungen direkt mit den standardmäßigen vergleichen und werden zusammen entscheiden, welche der Fahrer bevorzugt."

Rossi habe so gewirkt, als fühle er sich während des Wochenendes in Brünn sehr viel bequemer auf der GP11.1 und beendete das Rennen auf dem sechsten Rang. Während das Resultat weder den Italiener, noch das Team groß zufriedenstellen mag, sei die Tatsache, dass der Rückstand auf den Sieger auf nur etwas mehr als 12 Sekunden im Vergleich zu den nahezu 30 in den Rennen zuvor reduziert werden konnte, Anlass zur Aufmunterung.

"Ich denke, wir haben einen kleinen Schritt in die richtige Richtung gemacht, indem wir Valentino mehr Gefühl und mehr Feedback gegeben haben", sagte Preziosi im Rückblick auf den elften Lauf. "Wir wissen, dass Valentino ein Siegfahrer ist, so dass es an uns liegt, ihn in die Lage zu versetzen, sein Potenzial abrufen zu können."

Tags:
MotoGP, 2011, CARDION AB GRAND PRIX ČESKÉ REPUBLIKY, Ducati Team

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