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Simoncelli nimmt Topform mit nach Japan, Aoyama hofft auf erfolgreiches Heimrennen

Simoncelli nimmt Topform mit nach Japan, Aoyama hofft auf erfolgreiches Heimrennen

Dank ihrer unglaublichen Würde und seinem großen Selbstbewusstsein haben die Menschen in Japan die Köpfe erhoben und ihr Land darauf vorbereitet, einen Weltmeisterschaftslauf nur sechs Monate nach den katastrophalen Ereignissen durch das Erdbeben und den Tsunami abzuhalten.

Es war keine leichte Entscheidung für das MotoGP-Fahrerlager, doch diese Woche kommen sie in Scharen in Japan an. Für Marco Simoncelli ist das Rennen eine Chance, auf seinem vierten Platz aus Aragon aufzubauen und den magischen Lauf seiner derzeitigen Form beizubehalten, während es für Hiroshi Aoyama die Gelegenheit ist, sein wahres Potenzial bei seinem Heimrennen zu zeigen.

"Super Sic" hätte in Aragon um das Podium kämpfen können, hätte ihn nicht ein frühzeitiger Abbau des Vorderreifens eingebremst, und obwohl er das Podest nicht erreichte, zeigte er abermals, dass er das Talent und die Pace hat, um mit um die Spitze zu kämpfen. Nach einer Exkursion im Ford Fiesta WRC mit dem Sieger der Rallye Australien, Mikko Hirvonen, hat Simoncelli das Bedürfnis nach Geschwindigkeit und ist entschlossen, auf das Podium zu fahren, an dem er schon in Aragon und Misano so nah dran gewesen ist.

Hiroshi Aoyama konnte in Aragon weiteres Vertrauen zum Motorrad finden, als er es durch eine konstante Fahrt solide in den Punkten nach Hause brachte, was sein Selbstbewusstsein für den Heim-Grand-Prix gestärkt hat. Der Japaner ist darauf aus, die Chance, seinen Fans zu zeigen, wozu er in der MotoGP in der Lage ist, nicht verstreichen zu lassen.

Marco Simoncelli:
"Ich bin nicht darüber verbittert, in Aragon Vierter geworden zu sein, selbst wenn ich im Rückblick dazu fähig gewesen wäre, um das Podium zu kämpfen. Leider hat mich der Verschleiß des Vorderreifens ziemlich runtergezogen, aber selbst wenn ich nicht so weite Linien hätte fahren müssen, hätte ich Lorenzo nicht überholen können, weil er so viel konstanter im Rennen gewesen ist. Es ist eine Schande, aber ich habe jetzt eine Chance, es in Motegi nachzuholen. Ich bin mit den Setupveränderungen, die wir im Warm-Up an der Front vorgenommen haben, glücklich und das gibt mir für die Zukunft viel Selbstvertrauen. Motegi ist nicht gerade meine Lieblingsstrecke, sie hat einige sehr harte Bremspunkte und Beschleunigungszonen, was für mich nicht wirklich gut ist, aber ich werde versuchen, mich darauf so gut ich kann einzuschießen. Das Rennen letztes Jahr lief gar nicht so schlecht und ich war in der Lage, mit Colin Edwards um die fünfte Position zu kämpfen, in der 250er-Klasse holte ich 2008 den Sieg, 2008 und 2009 stand ich auf der Pole Position, somit sprechen auch einige Dinge für mich. Ich habe eine kleine Pause nach Aragon eingelegt, um nach England zu gehen und einen Ford Fiesta WRC an zwei intensiven Tagen an der Seite von Mikko Hirvonen zu fahren, der eine wahre Legende auf vier Rädern ist, und es war eine großartige Erfahrung. Er sagte mir, dass ich mich gut geschlagen habe und eine Zukunft als Rallyefahrer haben könnte. Wir werden sehen!"

Hiroshi Aoyama:
"Ich bin halbwegs glücklich mit dem Rennen in Aragon - zufrieden bin ich damit, dass ich konstant bis zum Ende gefahren bin und mit Rossi und Crutchlow kämpfen konnte, aber enttäuscht hat mich das letztliche Resultat, das wesentlich besser hätte ausfallen können. Wie dem auch sei, wenigstens war ich in der Lage, mein gutes Gefühl für das Motorrad zurückzugewinnen, und das gibt mir eine Extraportion Motivation für mein Heimrennen. Ich werde eine Menge Fans in Motegi haben und will ihnen ein gutes Resultat liefern. Für mich ist es wichtig, nach dem traurigen Ereignissen im März hier in Japan zu fahren. Mein Volk ist mit dieser Tragödie mit großer Stärke und viel Tapferkeit umgegangen. Die MotoGP hat enge Beziehungen zu den Japanern und für den Grand Prix dorthin zu gehen wird dieses Verhältnis noch intensivieren.

San Carlo Honda Gresini Pressemitteilung.

Tags:
MotoGP, 2011, GRAND PRIX OF JAPAN, Hiroshi Aoyama, Marco Simoncelli, San Carlo Honda Gresini

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