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Stefan Bradl – Moto2 Weltmeister 2011

Stefan Bradl – Moto2 Weltmeister 2011

Stefan Bradl wurde vor dem letzten Rennen der Saison in Valencia bereits als Moto2 Weltmeister 2011 bestätigt, der 21-Jährige ist damit der erste deutsche Weltmeister nach Dirk Raudies in der 125ccm Klasse 1993.

Mit seinem ersten Titel ist Bradl zudem der jüngste Deutsche der Geschichte, der einen WM-Titel nach Hause bringt, nach einer Saison 2001, in der er vielversprechende Leistungen gezeigt hatte, nachdem er zuvor in seiner Karriere einige Tiefpunkte überwinden musste.

Haus  

2005 sammelte er mit einer Wildcard in der 125ccm Klasse erste Erfahrungen auf der Grand Prix Bühne. Er ist der Sohn von Helmut Bradl, seines Zeichens 250cc-Fahrer. Er fuhr 2006 seine erste komplette Saison in der Weltmeisterschaft.

Dieses erste Jahr wurde aber schnell nach einem Beinbruch am Ende der Warm-Up-Session zum Malaysia Grand Prix unterbrochen, als Bradl von einem anderen Motorrad getroffen wurde. In dieser Saison hatte er allerdings schon genug gezeigt, um von Honda einen 125ccm-Wekrsplatz für 2007 angeboten zu kriegen. Nach einem Test für das Team zog sich der Youngster allerdings aus persönlichen Gründen vom Projekt zurück und fuhr dafür in der Spanischen Nationalmeisterschaft, die er gewann. Seine Form im Nationalwettkampf brachte ihm vom Blusens Aprilia Team noch im gleichen Jahr ein Wildcard Angebot in der Weltmeisterschaft ein und blieb auch für die restlichen Rennen im spanischen Team.

Da er seine Karriere auf der Strecke anscheinend zurück hatte machte Bradl 2008 mit beim Kiefer Racing Team weiter und erlebte seinen Durchbruch in diesem Jahr, als er zwei Rennen gewinnen konnte und in der Gesamtwertung Vierter wurde.

Für 2009 hatten ihn viele als Titelherausforderer auf der Rechnung, denn Bradl fuhr weiter mit Kiefer in der 125ccm Klasse, aber er konnte die Erwartungen nicht erfüllen und beendete das Jahr als Gesamtzehnter.

Mit der Einführung des neuen Moto2 Formats 2010 stiegen Bradl und das Kiefer Team in die mittlere Kategorie auf, zeigten schon vor der Saison Vielversprechendes, bevor er das Einführungsjahr der 600ccm-Viertakt-Maschienen-Klasse, inklusive einem Sieg in Estoril, stark beendete

Durch eine beeindruckende Vorbereitung der Saison 2011 wurden viele auf den deutschen Fahrer als wirklichen Titelanwärter für die kommende Saison aufmerksam und der Sieg von der Pole-Position aus beim ersten Saisonrennen in Katar bestätigten die Vorahnungen. Bradl startete in den ersten fünf Rennen von der Pole-Position, das erste Mal seit 2003, dass ein Fahrer so gut in der mittleren Klasse unterwegs war. Mit vier Siegen aus den ersten sechs Rennen konnte er bereits eine starke Meisterschaftsführung aufbauen.

Allerdings kam der 2010er 125ccm Meister und Moto2 Rookie Marc Márquez in Form und machte den Titelkampf zu einer Zwei-Mann-Angelegenheit. Der Spanier häufte schnell immer mehr Siege auf, aber Bradls Konstanz und sein kalter Kopf sicherten ihm regelmäßige Podestplätze und nur ein Ergebnis außerhalb der Top-8: Er stürzte in Assen.

 

In die letzte Runde des Jahres ging er mit 23 Punkten Vorsprung vor Márquez, denn der Spanier hatte den Malaysia GP verletzungsbedingt auslassen müssen. Bradl wurde nach dem Rückzug seines Rivalen vom Valencia GP nun offiziell zum Weltmeister erklärt, was dem spannenden Kampf um die Krone schon ein frühzeitiges Ende setzte.

Tags:
Moto2, 2011, GRAN PREMIO GENERALI DE LA COMUNITAT VALENCIANA, Stefan Bradl, Viessmann Kiefer Racing

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