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GP-Kommission verabschiedet neue Regeländerungen

Die Grand-Prix-Kommission verabschiedete zahlreiche Regeländerungen, die ab der Saison 2012 in Kraft treten.

Die Grand-Prix-Kommission, bestehend aus Messrs. Carmelo Ezpeleta (Dorna, Vorsitzender), Ignacio Verneda (FIM Geschäftführer, Sport), Herve Poncharal (IRTA) und Takanao Tsubouchi (MSMA) in Anwesenheit von Javier Alonso (Dorna), Mike Trimby (IRTA) und Paul Butler (Schriftführer der Versammlung), beschlossen in einer Versammlung am 14. Dezember in Madrid folgendes:

Sportliche Bestimmungen

Eine überarbeitete Fassung der Testregeln wurde verabschiedet. Diese beinhaltet zahlreiche Entscheidungen, die schon früher im Jahr 2011 in dieser Angelegenheit beschlossen wurden.

Zusätzlich wurde entschieden, dass Fahrer, die in der MotoGP Klasse unter Vertrag stehen ebenso Maschinen mit der Zuteilung von 240 Reifen, die jedem Herstellerteam zur Verfügung stehen, testen können. Im Interesse eines fairen Wettbewerbs wurde ebenso abgestimmt, dass andere MotoGP Fahrer die Maschinen ihres Teams mit einem Limit von 120 Reifen pro Fahrer testen können.

Es wurde vereinbart, dass Piloten, die sich mit ihrer Zeit aus dem Qualifikationstraining nicht für das Rennen qualifizieren, die zusätzliche Chance bekommen, sich zu qualifizieren, wenn sie eine Zeit erreichen, die 107% hinter dem schnellsten Fahrer im Warm-Up liegt. Das ist eine Ergänzung zu der vorherigen Regel, die nur in den Freien Trainings galt.

Gemäß der Verordnung, dass MotoGP Piloten aus der Boxengasse starten müssen, wenn sie die zugestandenen Motorenanzahl überschreiten, wurde vereinbart, dass sie in Zukunft zehn Sekunden nachdem das grüne Licht am Ausgang der Boxengasse erleuchtet, starten dürfen.

Fahrer aller Klassen dürfen nun einen Start-Ingenieur mit in die Startaufstellung nehmen. In allen Klassen bleiben die Reifenwärmer nun so lange an ihrem Platz, bis das Schild mit einer Minute gezeigt wird. Generatoren müssen noch immer drei Minuten vor Rennstart entfernt werden.

Technische Bestimmungen

Ab 2012 wird es in allen Klassen Verpflichtung sein unter regnerischen Bedingungen ein rotes Rücklicht am Motorrad anzubringen.

Das Minimalgewicht für die 1000ccm-Maschinen wird von den momentanen 153 Kilogramm erhöht.
- Wirksam ab 2012: 157 Kilo
- Wirksam ab 2013: 160 Kilo

Die zulässig Radgröße in der Moto3 Klasse wurde wie folgt bestätigt:
Vorderrad nur 2.50” x 17”
Hinterrad nur 3.50” x 17”

Einzelnen Detailänderungen, die vom technischen Leiter vorgeschlagen wurden, wurde ebenso zugestimmt.

Eine Liste von MotoGP Startern für 2012 wurde von der Kommission berücksichtigt. Die Liste beinhaltet neun Startplätze plus einem Reserveplatz für eine CRT Maschine beliebigen Typs. Die Teilnahme aller CRT Starter wurde mit dem Verständnis von der Kommission genehmigt, dass der CRT-Status zu jeder Zeit von der Grand-Prix-Kommission überprüft werden kann.

Tags:
MotoGP, 2011

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