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Lorenzo sammelt Vierrad-Erfahrungen bei der GP2 in Valencia

Lorenzo sammelt Vierrad-Erfahrungen bei der GP2 in Valencia

Der Spanier wurde vom Barwa Addax Team eingeladen und nahm an einem privaten Test des GP2 Teams in Valencia teil.

Der MotoGP-Weltmeister von 2010 verbrachte den Mittwoch auf dem Ricardo Tormo Circuit in Valencia und testete mit dem GP2 Team Barwa Addax. Besitzer Alejandro Agag ist mit dem Manager von Lorenzo, Mark Hirsch, befreundet und lud den Motorradrennfahrer zur Fahrt mit der Formel 1 Nachwuchsserie ein.

Auch wenn Lorenzo schone einige Male Vierrad-Erfahrung sammeln konnte, dieser Test war die bislang größte Herausforderung für ihn. Der GP2-Bolide stammte aus der ersten Generation, die zwischen 2005 und 2007 gefahren wurde und später auch im Asia-Ableger zum Einsatz kam. Ein authentischer Miura kam zum Einsatz, ausgestattet mit einem Chassis von Dallara, einem Renault V8 und 600PS, mit einer maximalen Drehzahl von 10.000. Einer der Hauptunterschiede zum F1-Renner ist, dass die elektronischen Hilfen fehlen.

Der Mann aus Mallorca bestand die Herausforderung mit Bravour, lernte schnell aus den Ratschlägen, die ihm von Javi Villa gegeben wurden. Am Ende des Tages lag er nur ein paar Sekunden hinter den Rundenzeiten von Villa.

"Es ist eine einzigartige Erfahrung, ganz anders als das, was ich gewöhnt bin", sagte Lorenzo. "Es war beeindrucken, obwohl ich mit dem Bike auf dieser Strecke 310 km/h fahre, fuhr das Auto 280 km/h. Aber da man so nah am Boden fährt, hat man das Gefühl, dass man viel schneller ist, das war sehr beeindruckend. Das Bremsen ist super, man kann sehr, sehr spät bremsen - fast in der Kurve."

"Ich bin glücklich mit dem Ergebnis, auch wenn die letzten Sekunden immer am schwersten abzuknabbern sind und da ich bereits wieder abreise, habe ich keine Zeit für weitere Verbesserungen", ergänzte der Spanier. Nach der Mittagspause und einem neuen Reifenset konnte Lorenzo seine Zeit allerdings noch einmal verbessern und beeindruckte die damit die Mitglieder das Barwa Addax Teams.

"Zum ersten Mal bin ich zufrieden, denn ich habe begonnen, ans Limit des Autos zu gehen. Dennoch ist die MotoGP hoffentlich noch viel länger meine Rennheimat." Nachdem er mit motogp.com über seine Aktivitäten des Tages gesprochen hatte, kommentierte Lorenzo auch die Stellungnahme von Lin Jarvis, dem Geschäftsführer von Yamaha Motor Racing vom Vortag. Er sagte, dass jedes Team, das einen Titel holen will entweder ihn oder Casey Stoner als Fahrer haben will.

"Im Moment sind Casey und ich die Favoriten, aber die Dinge können sich über Nacht ändern. Aber es ist war, dass wir die Favoriten sind: Wir sind beide noch immer sehr jung und waren die ersten beiden Fahrer im letzten Jahr. Es ist logisch, dass die Werke zuerst auf die setzen würden, die Erster und Zweiter geworden sind", sagte Lorenzo, dessen Vertrag 2012 ausläuft, genauso wie der der anderen Werksfahrer.

"Aber Pedrosa ist nah dran und er ist sehr schnell und was Rossi angeht, was soll ich sagen? Er hat neun Titel, mehr als 100 Siege... und dann sind da noch Hayden, Dovizioso und Spies. Es gibt schon so einige, die die Meisterschaft gewinnen könnten."

Tags:
MotoGP, 2012, Jorge Lorenzo

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