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Stoner holt sich die schnellste Runde in Jerez

Stoner holt sich die schnellste Runde in Jerez

Der amtierende MotoGP™ Weltmeister Casey Stoner legte am Freitag in Jerez die schnellsten Zeiten hin und schlug damit Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa.

Der letzte MotoGP™ Test der Wintersaison startete am Freitag in Jerez und Casey Stoner setzte erneut die Bestzeit. Der amtierende Weltmeister holte sich in seiner 54. Runde die Spitze in der Zeitentabelle. Dabei knackte der Australier die 1:40er Marke und mit seiner allerletzten Runde fuhr er einen Vorsprung von 0.273s auf Jorge Lorenzo heraus.

Stoners Fabelzeit von 1:39.146 Minuten kam erst spät am Tag, die meiste Zeit hatte er mit kurzen Runs von drei bis vier Runden verbracht. Zudem machte der Wind den Fahrern zu schaffen.

Yamaha Factory Racing Fahrer Lorenzo lag hingegen lange Zeit an der Spitze, der Spanier konzentrierte sich auf die Arbeit mit der Elektronik der YZR-M1, womit er hauptsächlich die Beschleunigung noch ein Stück verbessern wollte. Seine persönlich schnellste Runde lag bei 1:39.419 Minuten, die er in seiner 46. Runde fuhr. Insgesamt absolvierte er 76 Umläufe, wobei es dem Spanier gelungen war fünf Runden in Folge unter 1:40 zu fahren. Das Team nutzte ein ähnliches Setup wie schon in Malaysia.

Dani Pedrosa schaffte es ebenfalls unter die 1:40er Marke, er erzielte eine 1:39.479 und damit reihte er sich auf Rang drei ein. Der Spanier gab an die Bremsphase verbessert zu haben, einer der Punkte, die bei der RC213V noch bearbeitet werden. Auf Rang vier folgte Ben Spies, der ebenfalls kurzzeitig an der Spitze lag. Seine Bestzeit war mit 1:39.984 Minuten um 0.838s langsamer als die von Stoner.

Monster Yamaha Tech 3 Fahrer Cal Crutchlow war indes der schnellste Satellitenfahrer mit 1:40.130 Minuten, Nicky Hayden pilotierte die beste Ducati, er kam auf Rang sechs. Der Amerikaner erzielte eine Zeit von 1:40.512 mit der Werksmaschine, was einen Rückstand von 1.366s auf Stoner bedeutete. Álvaro Bautista (San Carlos Honda Gresini) musste einen Sturz hinnehmen, der allerdings keine größeren Folgen hatte. Der Spanier versucht sich weiter an die RC213V zu gewöhnen und reihte sich am Ende des Tages auf Rang sieben ein. Andrea Dovizioso (Monster Yamaha Tech 3) konzentrierte sich auf das Grundsetup der M1, der Italiener hatte aber mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Auf Rang neun folgte Valentino Rossi (Ducati Team) der sich eine persönliche Bestzeit von 1:40.920 erkämpfte, womit er 1.8s Rückstand auf Stoner hatte. Der neunfache Weltmeister sagte, dass er bei der Kurveneinfahrt noch zu viel Zeit verliere und zudem Probleme mit der Gewichtsverteilung an der Front der Desmosedici GP12 hatte. Rookie Stefan Bradl's (LCR Honda) wurde Zehnter mit 1:40.983.

Auf Rang elf folgte Randy de Puniet (Power Electronics Aspar) und damit war er der schnellste von neun CR-Fahrern. Die neuen Maschinen fuhren erstmals alle zusammen beim Test. Der Franzose war allerdings noch unzufrieden mit der Sitzposition auf der Aprilia. Auch er stürzte, verletzte sich aber nicht. Seine Bestzeit lag bei 1:41.015..

De Puniets Teamkollege Aleix Espargaró konnte Colin Edwards knapp schlagen, der Texaner arbeitet am Feintuning der Suter-BMW CRTS vom NGM Mobile Forward Racing Team. Die Italiener Michele Pirro (San Carlo Honda Gresini), Danilo Petrucci (Came Iodaracing Project) und Mattia Pasini (Speed Master) wurden nur durch drei Zehntel getrennt.

Die Avintia Racing Fahrer Yonny Hernández und Iván Silva testeten mit ihren BQR-FTR Maschinen und nahmen dabei Paul Bird Motorsport Fahrer James Ellison in ihre Mitte.

Eine Auflistung aller Zeiten gibt es hier.

Tags:
MotoGP, 2012

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