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MotoGP™-Stars geben Voreinschätzung für Katar bei Pressekonferenz am Donnerstag ab

Der amtierende Weltmeister Casey Stoner nahm zusammen mit Jorge Lorenzo, Valentino Rossi, Colin Edwards und Stefan Bradl an der Pressekonferenz teil, die kurz vor dem ersten Training auf dem Commercialbank Grand Prix of Qatar stattfand.

Alle Augen werden auf den Repsol Honda-Fahrer Stoner gerichtet sein, der sich anschickt, seinen Titel auf einer Piste zu verteidigen, auf der er vier der vergangenen fünf Rennsaisons gewinnen konnte. Der Australier hält mit Anbruch der Rennsaison 2012 absolut nichts für selbstverständlich.

„Ich würde nie erwarten, dass sich unsere Saison vom letzten Jahr einfach wiederholt,“ sagte Stoner in Anspielung auf seine klare Dominanzstellung im Jahr 2011. „In Anbetracht von Jorges Saison im Jahr 2010 hätte ich mir nie träumen lassen, dass irgendjemand diese Leistung replizieren könnte mit derart vielen Rennsiegen und der konstanten Leistung, die er lieferte, aber letztes Jahr konnten wir in eine wirklich geniale Saison verwandeln.“

„Ich bin mir nicht sicher, ob wir diesen Erfolg wiederholen können, aber wir werden auf jeden Fall versuchen, so viele Rennen wie möglich zu gewinnen, und am Ende der Saison werden wir sehen, was passiert,“ ergänzte er. “Wir müssen einfach herausfinden, wie das Motorrad hier heute Nacht läuft und wie wir es verbessern können. Im Allgemeinen war ich zufrieden und die Leistung [während der Tests in der Vorsaison] war gut.“

Lorenzo, Champion von 2010, hofft, sich dieses Jahr mit Stoner ein enges Duell liefern zu können. Der Fahrer von Yamaha Factory Racing kommentierte auch die Einführung des Motorlimits auf 1.000 ccm: „Die Tests verliefen sehr erfolgreich, denn wir konnten feststellen, dass die 1.000er ein großes Potenzial besitzt und sehr schnell ist. Wir sind besser vorbereitet als im vergangenen Jahr, als ich mit über 100 % fahren musste, um den Anschluss zu Casey und Dani zu halten. Dieses Jahr scheint es so, als wären wir näher dran, aber ich bin nicht hundertprozentig sicher; ich muss einfach abwarten, wie die ersten Rennen laufen.“

Ducati Team-Fahrer Rossi will ebenfalls einen starken Start für 2012 hinlegen und obwohl in den Trainingsrunden noch Einiges an Arbeit zu leisten ist, ist der Italiener startbereit.

„Es ist extrem wichtig, während der Tests so viel Arbeit wie möglich zu erledigen, und wir haben einige Hochs und Tiefs durchlebt,“ fasste er zusammen. “Vor uns liegt immer noch Arbeit, weil im Vergleich zu letztem Jahr massive Änderungen an der Maschine vorgenommen wurden. Im Rennen jedoch ist das etwas Anderes: Man kann das Potenzial des Motorrads verstehen und gibt sich Mühe, alles zu geben und mit den übrigen Fahrern zu kämpfen. Ich glaube also, dass wir bereit sind.“

Edwards, der das CRT-Projekt vom NGM Mobile Forward Racing Team präsentiert, gab eine Prognose für den Anbruch der neuen Ära in der MotoGP ab: „Es wird keinesfalls einfach werden. Wir haben Einschränkungen und einige grundlegenden Probleme, die beseitigt und gelöst werden müssen, aber es läuft gut. Es scheint so, dass das Motorrad mit jeder Veränderung ein bisschen besser wird. Wir treten ohne Getriebe, ohne Federung und ohne Daten an, müssen also im Prinzip ganz von vorn beginnen. Und wenn es einen im Fahrerlager gibt, der das tun musste, so bin ich das.“

Der Moto2-Weltmeister 2011 Bradl ist ebenfalls voller Erwartung, zumal der Deutsche sein Debüt in der Königsklasse auf der LCR Honda geben wird.

Bradl sagte: „Ich bin wirklich gespannt und freue mich echt auf das Wochenende, insbesondere auf das erste Rennen, das eine echte Abwechslung zu den Tests bieten wird! Ich glaube schon, dass ich bereit bin. Wir hatten einige Tests, die nicht schlecht verlaufen sind, und da alles neu für mich war, war der erste Test in Sepang ganz schön hart. Im Großen und Ganzen glaube ich aber, dass wir nicht allzu viele Fehler gemacht haben, was positiv zu bewerten ist. Das Ziel ist nun, den Anschluss nach vorn nicht zu verlieren.”

Tags:
MotoGP, 2012

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