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Lorenzo „gab alles" für den Sieg

Der Yamaha Factory Racing-Fahrer war von seinem Sieg in Katar begeistert, während sein Teamkollege Ben Spies ein schwieriges Rennen hatte.

Yamaha Factory Racing-Fahrer Jorge Lorenzo errang heute Abend auf dem mit Flutlicht in Szene gesetzten Losail International Circuit einen sensationellen Sieg und konnte beim Grand Prix of Qatar endlich seinen ersten Sieg in der Königsklasse erringen. Lorenzo übernahm die Führung direkt ab dem Start und hielt seinen Rivalen in den ersten paar Runden auf Distanz, bis er die Führung übergab und sich auf der zweiten Position einfand. Es folgte ein Geduldsspiel, bei dem der Mallorquiner Nerven bewies und Stoner nie mehr als zwei Sekunden Vorsprung zugestand. Sieben Runden vor Ende des Rennens begann er, bei Stoners nachlassendem Pace die Distanz zu verkürzen, während er gleichzeitig die Angriffe des an seine Fersen gehefteten Dani Pedrosa abwehrte, der ihm entschlossen die Führung streitig zu machen versuchte. Lorenzo überquerte die Ziellinie 0,852 Sekunden vor Pedrosa und holte sich mit 25 Punkten die Führung in der Fahrerwertung der Weltmeisterschaft 2012.

Für Ben Spies stellte sich das erste Rennen der Saison als schwieriger heraus, denn der Texaner hatte ab dem Start mit massivem Chattering zu kämpfen. Obwohl Spies kein wettbewerbsfähiges Tempo halten konnte, blieb er zäh und gelassen – was mit dem 11. Platz und fünf Punkten in der Wertung belohnt wurde.

Jorge Lorenzo:
„Das war ein unglaubliches Rennen! Ich habe absolut alles gegeben, meine gesamte Energie auf die Piste gebracht, in diesen Sieg gesteckt, und ich habe gesiegt, weil ich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben habe, sondern es immer wieder versucht und Druck gegeben habe. Casey war anfangs sehr stark und fuhr einen Vorsprung heraus. Zum Glück für uns ließ er gegen Ende nach und drosselte sein Tempo, während ich meines halten konnte und so konnte ich ihn überholen. Ich bin Yamaha sehr dankbar, denn sie haben diesen Winter mit der YZR-M1 einen großen Schritt vorwärts gemacht.“

Ben Spies:
„Das war ein hartes Rennen, aber manchmal läuft es eben so. Ich habe meinen Airbag dieses Wochenende zweimal auf die Probe gestellt und es ist beruhigend zu wissen, dass er prima funktioniert! Wir werden jetzt nach Jerez zurückkehren und hoffentlich die Probleme mit dem Motorrad beheben. Es war gut, dass Jorge gesiegt hat, so können wir sehen, dass die Yamaha gut läuft. Wir hatten massive Probleme mit Chattering und müssen nun herausfinden, was der Grund war.“

Wilco Zeelenberg, Teammanager:
„Was kann ich sagen: Was für ein sagenhafter Sieg! Ein typischer Lorenzo-Sieg. Er hat schon einige Rennen auf diese Weise gewonnen. Er gibt einfach nie auf. Aus diesem Grund konnte er auch gewinnen. Natürlich hatte Casey noch mit den Problemen mit seiner Hand zu kämpfen, aber ich glaube auch nicht, dass wir ein perfektes Setup hatten. Jorge machte in den letzten Runden sehr viel Druck und ging viele Risiken ein, aber das gehört in dieser Klasse dazu, wenn man siegen will. Er verdiente es wirklich. Dem Team gebührt ebenfalls ein Dankeschön, denn es hat das gesamte Wochenende hart für dieses Ergebnis gearbeitet.“

Massimo Meregalli, Teamdirektor:
„Das Chattering trat plötzlich beim Warm-up bei Bens Motorrad auf und wir konnten dem Problem vor dem Rennen nicht beikommen. Wir sind noch nicht sicher, was die Ursache war, aber die Ingenieure werden daran arbeiten und wir werden uns bemühen, das Problem bis Jerez zu lösen. Der Sieg für Jorge ist einfach beeindruckend, ich kann gar nicht die richtigen Worte finden, um zu sagen, wie beeindruckend. Ich glaube, er war über das ganze Wochenende überlegen, und nun können wir mit einer Menge Optimismus nach Spanien aufbrechen. Für ihn gab es wirklich keinen besseren Start der Saison. Es ist auch fantastisch, dass Cal und Andrea so gut abschneiden; das sagt eine Menge über die Leistung der YZR-M1 aus.“

Pressemitteilung von Yamaha Factory Racing

Tags:
MotoGP, 2012, Jorge Lorenzo, Ben Spies, Yamaha Factory Racing

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