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Cortese peilt Podiumsplatz in Jerez an

Cortese peilt Podiumsplatz in Jerez an

Der deutsche Fahrer von Red Bull KTM Ajo legt dar, welche Entwicklung er sich für 2012 mit der Einführung der neuen Kategorie vorstellt, redet über Viñales, Fenati und KTM sowie über sein Ziel in der nächsten Runde des Wettkampfs, der sich in einer Woche in Jerez fortsetzen wird.

Sandro Cortese bestätigt, dass er für den Gran Premio bwin de España, die erste europäische Station in der Weltmeisterschaft, bereit ist. In einem Telefonat mit motogp.com hat der junge Fahrer seine Gefühle vor diesem zweiten Termin im Rennkalender geschildert und über seine ersten Eindrücke zum Beginn der Saison 2012 gesprochen.

Pole-Position und Podium in Katar ... hatten Sie vielleicht gehofft, näher an den beiden Erstplatzierten zu sein?

„Das ist das einzige, was mir an dem ersten Rennen nicht gefallen hat. Nach der Pole-Position einen Podiumsplatz zu holen ist fantastisch, aber 18 Sekunden auf Viñales zu verlieren, also etwa eine Sekunde pro Runde, das war ziemlich enttäuschend. Wir haben aber hart am Motorrad gearbeitet und konnten jeden Tag etwas finden, das verbessert werden kann, daher bin ich zuversichtlich in Hinsicht auf die kommenden Rennen.“

Ist die Rennstrecke von Jerez besser für Ihren Fahrstil geeignet oder dreht es sich eher darum, das Motorrad anzupassen?

„Für mich ist es eher eine Frage der Anpassung des Motorrads ... die Dinge variieren von Team zu Team, abhängig davon, wer die beste Abstimmung findet. Noch weiß ja keiner ganz genau, wie diese Kategorie funktioniert. Es könnte sein, dass Viñales nicht so stark ist wie Katar, und wir könnten sehr viel schneller als in diesem ersten Test sein. Ganz klar ist mein Ziel, wieder einen Podiumsplatz zu holen und, falls möglich, sogar um den Sieg zu kämpfen.“

Viñales ist ja ganz offensichtlich ein Favorit für den Titel, aber haben Sie damit gerechnet, dass Fenati derart stark sein würde?

„Nach dem offiziellen Test habe ich damit gerechnet. Gegenwärtig sind die Honda FTR-Maschinen sehr stark. Wenn man auf den GP von Katar zurückblickt, stellt man fest, dass (Louis) Rossi – mit demselben Motorrad – ebenfalls sehr stark war. Das Motorrad lässt sich scheinbar sehr leicht fahren. Was die Spitzengeschwindigkeit angeht, so liegen wir auf jeden Fall gut, aber irgendetwas fehlt. Mit meinem Team und mit Aki (Ajo) und seiner Erfahrung werden wir Topform erreichen, wenn nicht in Jerez, dann in Estoril oder spätestens Le Mans.“

Welchen Eindruck von der Moto3™ haben Sie nach dem ersten Rennen in dieser Kategorie?

„Etwas seltsam ... es gibt viele Fahrer vorne und das hatte ich ganz ehrlich nicht erwartet Das Motorrad ist einfach zu fahren, es ist nicht so aggressiv wie eine 125er, aber um wirklich wettbewerbsfähig zu sein, ist noch viel harte Arbeit nötig.“

Sie sind Fan von Bayern München. Was wünschen Sie sich mehr: Die Champions League für Ihre Mannschaft oder den Weltmeistertitel in der Moto3-Kategorie für Sie selbst?

„Gestern (Dienstag) war ich im Stadion, um das Match (gegen Real Madrid) zu sehen, und es war echt spannend, wenn ich aber zwischen der Champions League für Bayern München und dem Weltmeistertitel wählen soll, dann entscheide ich mich ganz klar für den Moto3-Titel!“

Tags:
Moto3, 2012, Sandro Cortese, Red Bull KTM Ajo

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