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Gedämpfter Start für Yamaha beim Grand Prix in Jerez

Der Gran Premio bwin de España hat heute in Jerez bei wechselhaften Wetterbedingungen begonnen, die ein frustrierendes Erlebnis bescherten.

Der Großteil der MotoGP™-Fahrer war gezwungen, das freie Training am Vormittag auszusitzen, denn aufgrund der gemischten Bedingungen auf der Strecke, die weder ganz nass noch völlig trocken war, hätte man keine wertvollen Abstimmungsdaten für das Setup ermitteln können. Das zweite Training am Nachmittag erwies sich als ebenso enttäuschend und begann mit Nässe, die im Verlauf der 45 Minuten jedoch zunehmend abtrocknete.

Der in der Weltmeisterschaftswertung führende Lorenzo verbrachte den Nachmittag auf der Suche nach zusätzlichen Grip vom Heck, da die Regenreifen bei der graduell abtrocknenden Strecke rasch nachließen. In der ersten Hälfte der Trainingssitzung konzentrierte sich sein Teamkollege Spies vor allem darauf, die optimale Reifenabstimmung zu finden, führte aber zwecks bestmöglicher Leistung noch einige weitere Anpassungen des Setups durch.

Jorge Lorenzo, 4. Position

„Heute Morgen konnten wir nicht zum Training rausfahren und heute Nachmittag war es zuerst nass, bis die Strecke gegen Ende trocknete. Unter solchen Bedingungen sind wir nicht so gut, weil die Laufflächenmitte des Reifens stark abbaut; nach acht oder zehn Runden haben wir kaum mehr Grip, sodass wir das Tempo drosseln müssen. Daran müssen wir für Sonntag arbeiten, für den Fall, dass die Bedingungen dieselben wie heute sind. Wenn es mit viel Niederschlag regnet, so ist das eine Sache, aber wenn die Bedingungen wie heute sind, dann zählen wir nicht zu den Schnellsten und müssen daher mehr Grip für das Heck bekommen."

Ben Spies, 10. Position

„Heute war gut, wir haben auf einer nassen Strecke begonnen und mussten mit unterschiedlichen Reifendrücken experimentieren. Wir haben das abgehakt und dann ein Paar Veränderungen an dem Motorrad vorgenommen, bis ich mich wohl fühlte. Die Reifen waren zu diesem Zeitpunkt bereits ziemlich schlecht. Die Zeiten ließen nach, wir waren also langsamer, konnten aber immer noch mit den anderen mithalten. Ich freue mich auf Freitag, um zu sehen, was wir leisten können."

Teammanager Wilco Zeelenburg

„Dieser erste Tag in Jerez war sehr seltsam – heute Vormittag haben wir gar kein Training gefahren, heute Nachmittag fand das Training bei durchwachsenen Bedingungen statt, ohne richtig nass zu sein, und die Strecke trocknete gegen Ende, was die Reifen ruiniert hat. Es ist schwierig zu sagen, ob wir viel dazugelernt haben, wir müssen einfach bis morgen warten und hoffen auf eine komplett trockene oder komplett nasse Sitzung. Heute konnte sich das Wetter nicht entscheiden und das Training war zwar nicht völlig nutzlos, aber beinahe."

Pressemitteilung von Yamaha Factory Racing

Tags:
MotoGP, 2012, FP2, Ben Spies, Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing

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