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Crutchlow entgeht MotoGP-Podium in Jerez nur knapp

Crutchlow entgeht MotoGP-Podium in Jerez nur knapp

Cal Crutchlow vom Monster Yamaha Tech 3 Team hat bei einem spannenden Grand-Prix-Rennen in Jerez die beste Leistung in seiner bisherigen MotoGP-Karriere durch einen vierten Platz manifestiert, nachdem er ein sagenhaftes Duell mit Dani Pedrosa ausgefochten hatte, der nicht umsonst als Spezialist auf dem spanischen Circuito de Jerez gilt.

Der britische Pilot wurde im dritten MotoGP-Rennen in Folge Vierter. Er hatte bei dem Rennen, das über 27 Runden unter einer Regen verheißenden Wolkenwand ausgetragen wurde, von Anfang an um den Platz auf dem Podium gekämpft, und beendete seinen Einsatz unter den wohl bestmöglichen Bedingungen an diesem von launischem Wetter heimgesuchten Rennwochenende. Dieses Mal war der Rückstand auf die ersten Drei jedoch sehr viel geringer.

Die Entscheidung, einen harten Vorderreifen zu verwenden, erwies sich als äußerst klug und ermöglichte ihm, seinen Teamkollegen Andrea Dovizioso und Nicky Hayden in rascher Folge im ersten Teil des Rennens zu überholen.

Den Rest des Rennens bot der 26-Jährige eine hervorragende Verfolgungsjagd und blieb dicht an den Fersen von Dani Pedrosa. Der Brite konnte an ihm dran bleiben und ihn unter Druck setzen, doch der Spanier zeigte sich nervenstark. Letztendlich konnte er Crutchlows Angriffen erfolgreich standhalten und entzog ihm so die Chance auf seinen ersten Podiumsplatz in der MotoGP.

Beim Einlauf ins Ziel hatte Crutchlow nur vier Zehntelsekunden Rückstand auf Pedrosa und lag lediglich 2,465 Sekunden hinter dem amtierenden Weltmeister Casey Stoner. Außerdem fuhr der ehemalige Supersport-Weltmeister in Runde 15 mit 1:40,019 die schnellste Runde des Rennens und damit drei Zehntel schneller als die persönliche Bestzeit von Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo.

Auch Andrea Dovizioso spielte eine wichtige Rolle in der ersten Hälfte des Rennens. Der italienische Fahrer beteiligte sich in den ersten zehn Runden aktiv an dem Kampf um die ersten drei Positionen, war aber nicht imstande, den Druck aufrechtzuerhalten, mit dem er seinen ersten Podiumsplatz für Yamaha hätte holen können.

Cal Crutchlow, 4. Platz –26 Punkte:

„Das war ein echt hartes Rennen, aber ich habe es genossen und bin wirklich froh, dass ich so nah an das Podium herankommen konnte. Einer der erfreulichen Aspekte ist, dass ich Jerez noch nicht einmal sehr mag. Für meinen Fahrstil ist die Strecke etwas zu kurvig und ich bin ja erst zum zweiten Mal hier gefahren, und dann auf einen vierten Platz mit meinem ersten MotoGP-Podium in Reichweite zu fahren, ist fantastisch. Die Yamaha YZR-M1 ist heute unglaublich gut gelaufen und ich finde gar nicht die richtigen Worte für mein Monster Yamaha Tech 3-Team."

Andrea Dovizioso, 5. Platz – 22 Punkte:

„Es war ein sehr kompliziertes Wochenende, denn ich mag diese Strecke nicht sonderlich, und weil ich mich noch nicht wirklich wohl mit der Yamaha YZR-M1 fühle, hatte ich ganz schön zu kämpfen. Was ich mehr als alles andere benötige, ist Zeit bei trockener Witterung, damit ich meine Leistung verbessern und meine Fähigkeiten wirklich unter Beweis stellen kann. Mit meinem Start heute bin ich wirklich zufrieden und in den ersten Runden des Rennens konnte ich in der Spitze mitfahren. Das hat geholfen, eine Menge Informationen zu sammeln, dir mir dabei helfen werden, mich künftig zu verbessern. Es wahr sehr aufschlussreich, Cal zu folgen, denn er ist bei der Einfahrt in Kurven noch sehr viel schneller als ich, und ich muss meinen Fahrstil stärker anpassen, um in diesem Bereich, der zu den Stärken der Yamaha zählt, mehr herauszuholen. Außerdem habe ich beim Vorderreifen die falsche Wahl getroffen."

Teammanager Hervé Poncharal:

„Was kann man zu Cal sagen? In Anbetracht des Umstands, dass dieses Rennen erst sein drittes in Jerez war und Pedrosa sich hier auf viel mehr Erfahrung stützen kann, hat er eine phänomenale Leistung abgeliefert. Wenn man direkt hinter einem Fahrer von Pedrosas Kaliber vor dessen heimischem Publikum ins Ziel fährt, dann ist klar, dass man eine herausragende Leistung erbracht hat, und Cal hat genau das getan. Für Andrea verlief das Rennen nicht ganz so spannend wie für Cal, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden mit seiner Leistung. Es ist deutlich, dass er mehr Zeit benötigt, um sich an die Yamaha zu gewöhnen. Wir wissen aber, dass er das Talent und die Erfahrung dazu besitzt, es ist also nur eine Frage der Zeit, wann er um einen Platz auf dem Podium kämpfen wird. "

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Monster Yamaha Tech 3

Tags:
MotoGP, 2012, GRAN PREMIO bwin DE ESPANA, Cal Crutchlow, Andrea Dovizioso, Monster Yamaha Tech 3

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