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Ducati-Duo auf achtem bzw. neuntem Platz in Jerez

Nachlassender Grip durch abbauende Reifen führte dazu, dass Nicky Hayden vom Ducati Team seinen Start aus der ersten Reihe der Aufstellung nicht optimal umsetzen konnte und beim Grand-Prix-Rennen in Jerez letztendlich auf dem achten Platz landete, während Valentino Rossi seine Startposition im Verlauf des Rennens verbesserte und am Ende Neunter wurde.

Nach einem hektischen Start kämpfte Hayden mit Cal Crutchlow und Dani Pedrosa in einem konstanten Hin und Her um die Führung. Der Amerikaner verlor dann zunehmend an Boden, als seine Reifen abbauten und der Grip nachließ, und beendete das Rennen als Achter. Valentino Rossi, der aus der fünften Reihe gestartet war, konnte das Tempo steigern und kam als Neunter durchs Ziel.

Eine positive Erkenntnis, die Ducati aus den vorhergehenden Trainingssitzungen bei Nässe ziehen konnte, ist der Umstand, dass das Motorrad bei Nässe extrem wettbewerbsfähig ist, denn beide Piloten zeigten ähnliche Rundenzeiten wie die Gruppe der ersten sechs.

Nicky Hayden (Ducati Team), 8. Platz

„Einige Runden lang hat es Spaß gemacht. Wir wissen, dass unser Motorrad großartig ist, was das Aufwärmen der Reifen betrifft, und in den ersten Runden konnte ich genau das tun, was ich wollte. Als die Reifen der anderen Fahrer dann schließlich auch warm wurden, bauten meine schon ab, vor allem vorn. Stellenweise fuhr ich die Kurven weit und die Jungs fingen an, an mir vorbeizuziehen. Wir wussten, dass es im Trockenen schwer werden würde. Mein Setup war okay, aber es war mir nicht mehr möglich, mit der Konkurrenz mitzuhalten. Das Bike hat viel Potenzial, aber die Lücke zu den übrigen ist momentan immer noch zu groß.“

Valentino Rossi (Ducati Team). 9. Platz

„ Das Positive des heutigen Rennens ist, glaube ich, dass es uns hilft, bei den kommenden Terminen besser abzuschneiden, die ab nächster Woche in Portugal anstehen. Heute haben wir ein ganz ähnliches Setup wie das verwendet, das Nicky einige Zeit genutzt hat, wenn auch mit einigen Unterschieden. Ich muss mich daran gewöhnen, das Motorrad etwas anders zu fahren als ich es gewöhnt bin und das hat mich heute in den ersten Runden einige Plätze gekostet, weil ich quasi blind gestartet bin. Nachdem ich dann meinen Rhythmus gefunden habe, lief es nicht schlecht, denn ich konnte Rundenzeiten fahren, die beim Kampf um den sechsten Rang gefahren wurden. Außerdem konnte ich bis zum Ende Druck machen und fuhr 1:41,0 in der vorletzten Runde. Das hilft mir, angesichts der kommenden Rennen etwas optimistischer zu sein, denn wenn ich etwas besser fahren kann, dann hätten wir einen neuen Ansatzpunkt. Wenn wir am Freitag [in Estoril]starten, werden wir übrigens diese Einstellung verwenden.“

Teammanager Vittoriano Guareschi

„Heute hätten wir gern gehabt, dass Nicky wie auch Vale [Valentino] das Rennen weiter vorn beenden, aber insgesamt können wir für unsere zukünftige Arbeit und die Entwicklungsrichtung für die GP12 mehrere positive Schlussfolgerungen aus diesem Wochenende ziehen. Es hat sich bestätigt, dass wir bei Nässe sehr schnell sind, und wir hatten eine gute Qualifikation mit Nicky, der in die erste Reihe der Startaufstellung gefahren ist. In den ersten Runden des Rennens war er sehr wettbewerbsfähig und wir müssen jetzt an einer Verbesserung über die gesamte Renndistanz mit ihm arbeiten. Für Vale war die Qualifikation schwierig, aber im Rennen fühlte er sich mit einer Abstimmung, die für ihn unbekannt war, wohl und bekam immer mehr Vertrauen und steigerte das Tempo. Das zeigt uns, in welche Richtung wir uns ab der nächsten Runde in wenigen Tagen in Portugal bewegen müssen.“

Tags:
MotoGP, 2012, Nicky Hayden, Valentino Rossi, Ducati Team

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