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Lorenzo verteidigt Podestrekord in Estoril

Lorenzo verteidigt Podestrekord in Estoril

Jorge Lorenzo von Yamaha Factory Racing setzte seinen ungebrochenen Podestrekord in Estoril heute fort.

Lorenzo, der vom vierten Platz in der Aufstellung startete, konnte sich bis zur zweiten Kurve rasch an den zweiten Platz vorarbeiten und behielt diese Position in dem entschlossenen Bemühen, den Anschluss zu Spitzenfahrer Casey Stoner zu halten, bis zur Ziellinie bei. In Runde drei des Rennens stellte Lorenzo mit 1:36,909 einen neuen Streckenrekord für Estoril auf. Er kann sich nun mit nur einem Punkt Rückstand auf die Führung in der Meisterschaftsgesamtwertung in zwei Wochen nach Le Mans begeben.

Teamkollege Ben Spies hatte einen guten Start von der fünften Position und schob sich in der ersten Kurve an die vierte Position nach vorn, bevor er zu weit nach außen geriet und um einige Positionen zurückfiel. Der Texaner machte eine Reihe von Fehlern und fiel auf den Platz neun zurück, wo er mit Stefan Bradl um den achten Platz kämpfte, bevor er sich die Position schließlich durch Überholen des Deutschen kurz vor der Ziellinie sichern konnte.

Jorge Lorenzo:

„Mit diesem zweiten Platz bin ich zufrieden, denn ich hatte damit gerechnet, um den dritten oder vierten Platz und nicht um den Sieg zu kämpfen. Die Maschine hat sich im Vergleich zu den Trainingssitzungen enorm verbessert und nur so war das möglich. Ich hatte zwei Probleme. Am Start habe ich viel mit der Kupplung gearbeitet und sie überhitzt. Über zwei oder drei Runden war sie zu heiß und ich habe gegenüber Casey an Boden verloren. Am Ende war Casey außerdem sehr stark. Danach funktionierte alles gut und ich bin eine schnellste Runde gefahren, was für mich nicht sehr typisch ist. Wir liegen nur einen Punkt hinter Casey und hoffen, dass wir morgen etwas an der Maschine verbessern können und erneut vorn sein können."

Ben Spies:

„Den Tag heute sehe ich mit gemischten Gefühlen. Das ist das erste Mal in drei Jahren, dass ich hier ein Rennen zu Ende gefahren habe. Wie ich dem Team bereits mitgeteilt habe, habe ich vier oder fünf grobe Fehler im Rennen gemacht, die mich Zeit und Positionen gekostet haben. Das Rennen war hart, aber ich baue mein Selbstvertrauen weiter auf. Da ich Estoril nicht sonderlich mag, freue ich mich einfach, das Rennen beendet zu haben."

Teammanager Wilco Zeelenberg

„Ein fantastisches Ergebnis nach einem sehr harten Rennwochenende. Sowohl Jorge als auch das Bike fanden harmonisch ins Rennen und er konnte Druck machen. Wir liegen nur einen Punkt hinter Casey und fahren konstant auf das Podium, was wichtig ist. Morgen werden wir testen, um festzustellen, welche Entwicklungen wir zur Verbesserung einsetzen können, und man wird sehen, was in zwei Wochen in Le Mans passiert."

Teamdirektor Massimo Meregalli:

„Ben hatte einige Schwierigkeiten beim Rennen, er hat einige Fehler gemacht. Ersteres hat ihn, glaube ich, ziemlich unter Druck gesetzt, und so hat er versucht, mehr zu pushen, schaffte es aber nicht. Das Wichtigste ist, dass er sein Gefühl wiederbekommen hat und ziemlich zufrieden mit der Abstimmung war, was uns für die bevorstehenden Rennen zuversichtlich stimmt. Morgen werden wir einige neuen Punkte testen, die uns hoffentlich gute Ergebnisse liefern werden. Jorge hat ganze Arbeit geleistet und wirklich Druck gemacht. Er lies Casey kaum Luft zum Atmen und mehr hätte er nicht tun können. Das ist die richtige Einstellung, um den Titel zu holen."

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Yamaha Factory Racing

Tags:
MotoGP, 2012, GRANDE PREMIO DE PORTUGAL CIRCUITO ESTORIL, Jorge Lorenzo, Ben Spies, Yamaha Factory Racing

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