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Kräftemessen zwischen Lorenzo und Lewis Hamilton in Barcelona

Der balearische Motorradfahrer und der britische Formel-1-Pilot haben an einer Crossfit-Demonstration in Barcelona teilgenommen.

Jorge Lorenzo und Lewis Hamilton haben sich gestern zum Kräftemessen in Barcelona beim Reebok Crossfit eingetroffen, einer neuen Art von körperlicher Vorbereitung, mit dem das Training zu Sport wird. Aus der sportlichen Gegenüberstellung der beiden Weltmeister ging Lorenzo siegreich hervor, der die Begegnung als „sehr intensive sechs Minuten“ bezeichnete: „Die Wahrheit ist, dass diese Übungen anstrengend sind, und Lewis ist sehr stark, sehr muskulös und hat eine hervorragende körperliche Disposition; ich habe ihn zwar geschlagen, aber eben nur ganz knapp”.

Zum Thema Motorradangelegenheiten kommentierte Lorenzo die aktuelle Lage in der MotoGP-Weltmeisterschaft nach den ersten drei Rennen: „Die Führung hat Casey, aber nur mit einem Punkt. Er ist in diesen drei Rennen sehr schnell gewesen, aber wir haben konstant ausreichend Leistung gebracht, um in der Gesamtwertung nur einen Punkt Rückstand zu haben. Es ist wichtig, zu jedem Zeitpunkt mit der Position zufrieden zu sein, die einem zusteht, und nicht um jeden Preis mehr zu wollen. Wenn man unbedingt mehr will, macht man eher Fehler und kann dann auch zu Sturz kommen. Im Moment haben wir Mühe, Siege in Folge zu erringen, aber wir müssen geduldig sein und Verbesserungen am Motorrad abwarten. Wenn die da sind, glaube ich, dass es einfacher wird.“

In den letzten Wochen hat sich ein Teil der fanseitigen Aufmerksamkeit auf die Gerüchte zum bevorstehenden Rücktritt von Stoner wie auch Rossi gerichtet, denen Lorenzo keine besondere Bedeutung zugerechnet hat. „Wie immer zu diesem Zeitpunkt in der Saison beginnen die Gerüchte und es wird über Dinge geredet, die sich häufig als unwahr herausstellen“, kommentierte der Fahrer von Yamaha Racing Factory. „Jeder Pilot muss seinen eigenen Weg finden und nicht so sehr auf das achten, was die anderen tun, denn andernfalls gelangt man an den Punkt, an dem man sich ablenken lässt. Ich weiß nicht, was passieren wird, ob Casey weitermacht, ob Valentino weitermacht, welche Änderungen es bei den Piloten im Team geben könnte … vielleicht ist es einfach noch zu früh.“

Ein anderes Gerücht, das im Fahrerlager kursiert, bezieht sich auf die Möglichkeit, dass er in Zukunft wieder mit Rossi als Teamkollege zusammenarbeiten könnt. Diese Option hält Lorenzo nicht für ausgeschlossen, für „eine Möglichkeit, die eintreten kann … meine Arbeit bei Yamaha besteht darin, schnell zu sein, das Verhältnis zum Teamkollegen muss so gut wie möglich sein und meins zu Ben (Spies) ist sehr gut. Ich glaube, dass Ben mit Yamaha ein Gewinner sein kann – zum jetzigen Zeitpunkt zwar nicht, denn im Augenblick hat er mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen, aber er könnte es in der Zukunft sein. Wir sind ein gutes Gespann bei Yamaha … aber alles ist möglich. Mein „Feeling“ mit Valentino ist gut, ich habe viel mit ihm gelernt, und falls Yamaha sich für Valentino entscheiden sollte, so finde begrüße ich das und wir würden erneut ein gutes Team sein.“

Tags:
MotoGP, 2012, Jorge Lorenzo

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