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Lorenzo in Le Mans wieder auf dem obersten Treppchen

Lorenzo in Le Mans wieder auf dem obersten Treppchen

Jorge Lorenzo von Yamaha Factory Racing hat beim heutigen Regenrennen eine Lehrstunde erteilt und sich einen makellosen Sieg beim Monster Energy Grand Prix de France in Le Mans gesichert.

Der mehr als entschlossene Mallorquiner startete von Position vier aus der zweiten Reihe der Startaufstellung und übernahm bereits in der ersten Runde die Führung, um eine Lücke auf die ihm nachhetzenden Verfolger herauszufahren. Lorenzo überquerte die Ziellinie mit fast zehn Sekunden Vorsprung und räumte so ganze 25 Punkte ab, die ihm nun mit einer Führung von acht Punkten an die Spitze der Meisterschaftsgesamtwertung befördern.

Sein Teamkollege Ben Spies wurde unterdessen weiterhin vom Pech verfolgt. Nachdem er einen guten Start hingelegt hatte, rutschte der Texaner auf den Farbstreifen der Start-/Ziellinie und fiel um mehrere Positionen zurück. Später kam noch ein Problem mit dem Rennvisier hinzu, durch das Wasser eindrang und die Sicht behinderte. Dies machte einen nicht geplanten Boxenstopp erforderlich, in dessen Verlauf ein Großteil des Feldes an Spies vorbeiziehen konnte und so sein Rennen gefährdete. Spies fuhr auf Platz 16 und behält für das in zwei Wochen stattfindende Rennen in Katalonien Rang 11 in der Gesamtwertung bei.

Jorge Lorenzo:

„Heute war es wirklich schwierig, die Konzentration beizubehalten. Das ist im Trockenen schon schwer, aber bei Regen noch viel mehr. Das Rennen scheint viel länger zu sein und man muss sich in jeder Runde merken, wo es in den Kurven rutschig ist. Wenn man das vergisst, kommt es ganz schnell zum Sturz. Beim Start des Rennens wollte ich unbedingt von Anfang an auf der ersten Position sein und schaffte es, die Konzentration zu behalten, sogar als Casey aufholte. Es wäre ein Leichtes gewesen, noch ein bisschen mehr zu pushen und dann in diesem Moment einen Fehler zu machen, aber ich habe noch einige Runden abgewartet, um zu sehen, was passiert, und habe dann wieder eine Lücke herausgefahren, um dieses fantastische Rennen zu gewinnen. Ein großes Dankeschön an mein Team, das unter schwierigen Bedingungen sehr hart gearbeitet hat, um ein Setup zu erarbeiten, das für mich funktioniert hat."

Ben Spies:

„Eigentlich hatte ich einen guten Start, aber ich hatte gleich einen kritischen Moment an der Linie. Irgendwas muss passiert sein, denn dann lief ziemlich viel Wasser in meinen Helm und ich konnte in den ersten fünf Runden nicht viel sehen. Ich hoffte, dass es besser werden würde, aber konnte nichts sehen und beschloss dann, reinzukommen, weil ich ja sehen musste, wo ich hinfahre. Mir war klar, dass das Rennen für mich damit vorbei war, aber ich bin trotzdem wieder rausgefahren, um Daten zu sammeln und bei Regen mehr Verständnis für das Motorrad zu entwickeln. Aufgrund der Umstände war das kein guter Tag."

Teammanager Wilco Zeelenberg:

„Jorge hat ein fantastisches Ergebnis, ein großartiges Rennen und eine gute Leistung geliefert. Das Motorrad hat ebenfalls sehr gut funktioniert mit einer Menge Grip am Heck und guter Reaktion bei Richtungswechseln. Ein großes Dankeschön an das Team für seine harte Arbeit, denn am Morgen waren wir immer noch nicht da, wo wir eigentlich hinwollten. Wir hatten viel Grip am Heck und der Reifen wurde sehr schnell warm, also haben wir uns das in der frühen Phase des Rennens zunutze gemacht und Jorge hat das schön umgesetzt!"

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Yamaha Factory Racing

Tags:
MotoGP, 2012, MONSTER ENERGY GRAND PRIX DE FRANCE, RAC, Jorge Lorenzo, Ben Spies, Yamaha Factory Racing

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