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Schwieriger Einsatz für Vermeulen in Le Mans

Chris Vermeulen, der als Ersatzfahrer für den verletzten Colin Edwards in Le Mans antrat, erlebte auf der französischen Traditionsstrecke ein verregnetes Rennen unter schwierigen Bedingungen und fuhr als Achtzehnter ins Ziel.

Der NGM Mobile Forward Racing Team-Fahrer geriet mit den Elementen aneinander, die ihn zur Halbzeit des Rennens dazu zwangen, aufgrund eines Problems mit dem Helm einen ungeplanten Boxenstopp einzulegen. Er konnte sich danach jedoch wieder auf die Strecke begeben und das Rennen zu Ende fahren, um wertvolle Daten für die noch relativ neue Suter-BMW zu sammeln. Das Team nutzte die Gelegenheit, um die Regenabstimmung des Motorrads zu testen und am Elektronikpaket zu arbeiten, an dem gegenwärtig die meisten Verbesserungen vorgenommen werden.

Chris Vermeulen:

„Die Rennbedingungen heute waren sehr schwierig, aber wir mussten rausfahren und uns da durchbeißen. Für mich ist es lange her, dass ich das letzte Mal bei Regen gefahren bin. Ich denke, dass das Team mit dem Motorrad nur begrenzte Erfahrung unter diesen Bedingungen hat. Zu Beginn des Rennens regnete es stark und es war sehr kalt, wodurch es schwierig war, die Reifen auf Temperatur zu bringen, und wir hatten stark zu kämpfen. Je mehr Runden wir zurücklegten, desto mehr trocknete die Strecke auch ab, was viel besser zu unserer Abstimmung passte, wodurch ich ich einigermaßen schnell fahren konnte. An einem Punkt war ich während des Rennens fast so schnell wie die übrigen CRT-Fahrer. Ich musste in die Box fahren, weil ich Probleme mit meinem Helm hatte. Das war wirklich Pech,denn das hat unser Rennen wirklich beeinträchtigt. Es ist lange her, dass ich im Regen gefahren bin, aber ich war froh, wieder in der MotoGP starten zu können und hoffe, dass die Informationen, die wir dem Team und Suter geliefert haben, sich für die Zukunft als hilfreich erweisen."

Crew Chief Kornelis Veldeman:

„Das Rennen heute im Regen war für uns schwer. Heute Morgen hatten wir einige Probleme beim Warm-up, die wir größtenteils lösen konnten, dafür haben wir aber einen Fehler beim Fahrwerk gemacht. Wir haben eine kleine Änderung an der Federung vorgenommen, mit der wir uns aber in die falsche Richtung bewegten, weil wir Mühe hatten, die Reifen warm zu bekommen. Es hat fünf Runden gedauert, bis genügend Wärme da war, um die Reifen auf Temperatur zu bringen. Die Rundenzeiten wurden schneller, aber zu diesem Zeitpunkt lagen waren wir schon einige Sekunden hinter dem letzten Fahrer. Außerdem musste Chris ja auch wegen Problemen mit seinem Helm in die Box und wir verloren zu viel Zeit. Letztendlich könnte man sagen, dass das Rennen ein guter Test war und wir nun mehr Daten haben, mit denen wir bei der Vorbereitung auf das nächste Rennen arbeiten können."

Teameigner/CEO Giovanni Cuzari:

„Bei der Entwicklung und beim Testen der neuen Elektronik ist eine Menge Arbeit geleistet worden, ebenso beim Sammeln wichtiger Daten für nasse Bedingungen, die für Colin nützlich sein werden. Das einzige „Bedauern" gilt dem Umstand, dass es in Anbetracht von Chris Vermeulens Verbesserung bei den Rundenzeiten möglich gewesen wäre, das Rennen mit einem besseren Endergebnis zu beenden. Ich möchte Chris dafür danken, dass er unser Team dieses Wochenende ergänzt und uns bei der Verbesserung unserer CRT-Maschine geholfen hat."

Tags:
MotoGP, 2012, Chris Vermeulen, NGM Mobile Forward Racing

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