Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Berufung gegen Márquez-Entscheidung wurde abgelehnt

Berufung gegen Márquez-Entscheidung wurde abgelehnt

Am Mittwoch vor dem Iveco TT Assen lehnte das Internationale FIM Disziplinargericht (CDI) die Beschwerde von Pons 40 PS Tuenti gegen die zurückgezogene Strafe für Marc Márquez im Moto2™-Rennen von Catalunya ab.

Das FIM CDI, vertreten durch den unabhängigen Rechtsanwalt Frantisek Schulmann, veranlasste um 14:00 Uhr eine Anhörung bezüglich des Zwischenfalls im Moto2™-Rennen zum Gran Premi Aperol de Catalunya, wo Pons-Pilot Espargaró gegen Ende des Rennens nach einer Kollision mit CatalunyaCaixa Repsol-Pilot Márquez stürzte.

Kurz nach dem Vorfall verhängte die Rennleitung eine 60-Sekunden-Strafe für Márquez, wegen unverantwortlichen Fahrens und der damit verbundenen Gefährdung von Fahrer Espargaró, was einer Zuwiderhandlung gemäß Artikel 1.21.2 der FIM Road Racing World Championship Grand Prix Bestimmungen entspricht. Das Team von Márquez reichte anschließend bei den FIM Sportkommissaren Berufung ein, die die Entscheidung der Rennleitung nicht bestätigten und daraufhin die Strafe rückgängig machten.

Nachdem Márquez damit wertvolle Punkte sicherte und Espargaró leer aus ging, machte das Pons 40 HP Tuenti-Team den nächsten Schritt und reichte wiederrum beim FIM CDI Berufung ein, da es befand, dass für deren Fahrer ein erheblicher Nachteil gegen Márquez in der Meisterschaftswertung entstand.

Nach der Berufungsverhandlung in Assen, bei der Rechtsanwalt Schulmann, Fahrer Espargaró und Teammanager Sito Pons anwesend waren, entschied das FIM CDI, dass die Entscheidung der FIM Sportkommissare bestehen bleibt und Márquez keine Strafe erhält.

Schulmann begründete: "Die letzte Berufung wurde als unbegründet abgewiesen, da die Entscheidung der FIM Sportkommissare für rechtmäßig und richtig befunden wurde. Wir konnten die gesamte Akte, die von der FIM breitgestellt wurde, und alle Bilder, Luftaufnahmen und Videos überprüfen. Es war nicht genug für uns, um die ursprüngliche Entscheidung zu ändern.

"Das ist Motorradrennen und Vorfälle wie diese können passieren. Es ist nie vermeidbar. Es gibt Vorwürfe und Hinweise darauf, dass sein [Márquez] Verhalten nicht immer richtig ist, aber trotzdem, in DIESEM speziellen Fall war er definitiv vor Espargaró. Es war seine Entscheidung, die Linie zu wählen und die anderen Fahrer, die ihm folgen, müssen dies respektieren."

Tags:
Moto2, 2012, IVECO TT ASSEN, Marc Marquez, Pol Espargaro, Team Catalunya Caixa Repsol, Tuenti Movil HP 40

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›