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MotoGP™ führt Titelkampf auf dem Sachsenring fort

Yamaha Factory Racing-Fahrer Jorge Lorenzo und Repsol Honda Team-Pilot Casey Stoner, beide punktgleich an der Spitze der MotoGP™-Meisterschaft, wurden von Andrea Dovizioso, Stefan Bradl und Mattia Pasini zur Pressekonferenz am Donnerstag anlässlich des eni Motorrad Grand Prix Deutschland auf dem Sachsenring begleitet.

Lorenzo wurde beim letzten Grand Prix in Assen in der ersten Kurve von San Carlo Honda Gresini-Pilot Álvaro Bautista aus dem Rennen befördert und verstauchte sich dabei den Knöchel. Er hat bisher noch keinen Sieg auf dem Sachsenring verbuchen können, hofft aber, dies zu tun, um die WM-Führung von seinem australischen Rivalen zurückzuerobern. Er kommentierte: „Als ich in Assen gestürzt bin, war der Schmerz noch auszuhalten, aber nach ein paar Stunden schwoll es an und als ich in Barcelona zum Arzt ging, wurde mir gesagt, dass die Bänder gedehnt sind. Ich kann meinen Fuß noch nicht aufsetzen. Aber ich hoffe, dass es morgen auf dem Motorrad ok sein wird, da die Füße weniger belastet werden. Wir müssen sehen, wie ich mich fühle."

Er versucht, nach dem letzten Rennen optimistisch zu bleiben, und benutzt es in der Tat als zusätzliche Motivation: "Es war ein negatives Wochenende. Wir haben das Rennen nicht beendet, konnten keine Punkte nach Hause nehmen und haben einen Motor weniger. Es wird schwierig sein, den verlorenen Motor auszugleichen - ich glaube fast unmöglich. Die einzige Lösung wäre, wenn die anderen Marken wollen, dass ich den Motor zurückbekomme. Ich denke, dass könnte sehr schwierig sein. Aber wie auch immer, Regeln sind Regeln, und ich möchte mich an die Regeln halten. Die Situation ist viel schwieriger als vor Assen, aber ich mag Herausforderungen. Ich habe jetzt noch mehr Motivation, weiter zu arbeiten und weiter zu versuchen, Rennen zu gewinnen."

Stoner, der nach Lorenzos Sturz mit einem dominanten Sieg entscheidende 25 Punkte gutgemacht hat, will an seine hervorragende Leistung anknüpfen. Nachdem er auch in Assen im Training stürzte, kommentierte der Australier, dass hätte keine negativen Auswirkungen: „Assen war ein ziemlich hartes Wochenende für uns mit Verletzungen und anderen Dingen, aber während der letzten Tage ist alles ein wenig mehr verheilt und wir werden hoffentlich dieses Wochenende keine Probleme haben. Diese Strecke ist körperlich nicht ganz so hart wie Assen. Hier ist es ein bisschen schonender für den Körper, daher sollte es in Ordnung sein."

Stoner, der einmal auf dem Sachsenring gewann, sagte, dass der Schlüssel für die deutsche Strecke in der richtigen Reifenwahl liegt: „Es gibt nur wenige Stellen, die du mit Vollgas fahren kannst, vor allem jetzt mit den 1000ccm. Du fährst hier überwiegend auf der Reifenkante, die dadurch ziemlich abgenutzt wird. Und wenn du dann Gas geben willst, dann ist normalerweise nicht viel möglich - du hast entweder zu viel Temperatur oder die Mischung ist zu hart - und wenn du die Zeit auf der Kante ausgleichen willst, hast du keinen Grip. Es ist eine anspruchsvolle Strecke, aber wir waren hier in der Vergangenheit ziemlich erfolgreich."

Monster Yamaha Tech 3-Pilot Andrea Dovizioso, der seinen zweiten Podestplatz der Saison an Bord seiner Satelliten-Yamaha verzeichnete, scheint sich immer wohler auf seinem Bike zu fühlen und hofft, die Lücke zu den Werksmaschinen schließen zu können: „Die letzten drei Rennen waren wir ziemlich schnell. Wir haben unser erstes Podium in Barcelona geholt und wir hatten die Möglichkeit, in Silverstone fürs Podium zu kämpfen, aber dann bin ich stürzt, und dann haben wir es in Assen aufs Podium geschafft. Wir sind schnell, aber das ist nicht genug. Wie man sehen kann, zieht Lorenzo mehr Potential aus seiner Yamaha, was heißt, dass wir es besser machen können. Das ist unser Ziel. Mein Gefühl fürs Motorrad verbessert sich jedes Mal. Unser Bike kommt den Werksmaschinen immer näher und Yamaha unterstützt uns dabei sehr."

In LCR Honda MotoGP-Pilot Stefan Bradl werden hohe Erwartungen gesetzt, besonders sein Heimpublikum, dass die letzten Jahre einen Fahrer in der Königsklasse vermisst hat, hofft, dass er es nach weit vorne schafft. Der Deutsche macht aber auch sehr viel Druck auf sich selbst: „Hierher zu kommen als MotoGP-Fahrer ist schon etwas besonderes. Es ist jedoch auch ein stressiges Wochenende für mich. Aber wir können das schaffen und ich freue mich schon, die Strecke auf einer MotoGP-Maschine zu erkunden."

„Ich spreche nicht gern darüber [sein Sturz in Assen], weil es ein blöder Fehler war, aber ich hoffe, dass ich daraus gelernt habe und es in Zukunft besser mache. Der Sachsenring gehört nicht zu meinen Lieblingsstrecken, aber ich bin gerne in Deutschland."

Speed Master-Pilot Mattia Pasini, der bisher eine gute Leistung mit seiner ART-Maschine gezeigt hat, sagte: „Es ist eine großartige Saison für mich und eine große Chance in der MotoGP. In der MotoGP haben Sie die besten Fahrer der Welt, also, hier zu sein ist nicht schlecht. Sicher ist ein CRT-Bike keine Werksmaschine, aber ich gebe 100%, um für die Meisterschaft zu kämpfen. Jetzt hoffen wir, einen Schritt in Richtung Top-CRT-Platzierung zu machen. Es ist eine tolle Strecke für mich - ich habe hier 2006 gewonnen und stand in der 250er-Klasse mehrmals auf dem Podium."

Tags:
MotoGP, 2012, Mattia Pasini, Jorge Lorenzo, Casey Stoner, Repsol Honda Team, Speed Master, LCR Honda MotoGP, Monster Yamaha Tech 3, Yamaha Factory Racing

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