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Popov zeigt das Potenzial von Mahindra

Popov zeigt das Potenzial von Mahindra

Einziger Vertreter und Ersatzfahrer von Mahindra Racing, Miroslav Popov, machte am vergangenen Wochenende beim Grand Prix in Brünn, trotz unglücklichem Sturz gegen Ende des Rennens, positiv auf sich aufmerksam.

Obwohl der 17-jährige GP-Neuling fünf Runden vor Schluss stürzte, zeigte der Tscheche bei seinem Heimrennen bis dahin eine außergewöhnliche Leistung. Er bewies nicht nur frühreifes Können, sondern bestätigte auch, dass Mahindra mit den neuesten Upgrades in der 250ccm-Viertakt-Moto3™-Klasse einen weiteren Schritt nach vorn machen konnte.

Während Vollzeit-Fahrer auf der langsam abtrocknenden Strecke vorsichtig ans Werk gingen, fuhr Popov maximales Risiko und schoss in der ersten Runde vom 29. Startplatz bis auf die sechste Position nach vorn und war nach vier Runde sogar an dritter Stelle. In seinem erst vierten Grand Prix, auf einer Strecke, auf der er wenig Erfahrung hat, befand er sich zur Hälfte des Rennens immer noch in den Top-5. Doch dann holten die erfahrenen Titelanwärter bei den schwierigen Streckenbedingungen auf und er fand sich bald hinter einer Gruppe, die aus den besten und erfahrensten Fahrern der Klasse bestand, wieder. Der junge Tscheche ließ sich aber nicht einschüchtern und kämpfte hart, um in den Punkten zu bleiben, bis er nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Fahrer auf eine nasse Stelle kam und wegrutschte.

Mahindra Racing CEO Mufaddal Choonia lobte die Leistung des Youngsters: „Popov hat einen fantastischen Job gemacht. Als die Strecke halb nass und halb trocken war, hatte er einen guten Rhythmus. Ich bin glücklich, denn das Motorrad lief auch gut und wir haben einen weiteren kleinen Schritt gemacht. Wir haben Beständigkeit und einen besseren Top Speed gefunden. Jetzt brauchen wir nur noch ein wenig mehr Beschleunigungsleistung.“

Miroslav Popov

„In den ersten Runden sind die anderen Fahrer nur auf der trockenen Linie gefahren. Ich bin auf den nassen Stellen mehr Risiko eingegangen und es hat sich gelohnt - ich bin bis zum dritten Platz vorgefahren. Es war ein fantastisches Gefühl, das hatte in meinem erst vierten Grand Prix nicht erwartet. Später war ich inmitten einer großen Gruppe von schnellen Fahrern und vielleicht war es mein Fehler, zu versuchen, bei ihnen zu bleiben - ich bremste sehr spät und war sehr schnell in den Kurven. Das Mahindra-Chassis erlaubt es, so hart zu kämpfen. Ich schlug zurück, als jemand an mir vorbeiging, wir berührten uns und er zwang mich auf einen nassen Fleck, woraufhin ich stürzte. Das tut mir leid.“

Tags:
Moto3, 2012, bwin GRAND PRIX ČESKÉ REPUBLIKY, Mahindra Racing

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