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Die Pressekonferenz zum Grand Prix von San Marino

Die Pressekonferenz zum Grand Prix von San Marino

Nach fast drei Wochen trafen sich die MotoGP™-Fahrer Yamaha Factory Racing-Pilot WM-Leader Jorge Lorenzo, Dani Pedrosa, Cal Crutchlow, Valentino Rossi und Jonathan Rea zur Pre-Pressekonferenz, die am Donnerstag anlässlich des Gran Premio Aperol di San Marino e della Riviera di Rimini stattfand.

Lorenzo, der derzeit 13 Punkte Vorsprung auf seinen Rivalen Pedrosa hat, hofft, dass er seine Führung auf der italienischen Strecke ausbauen kann: „Dieses Jahr waren wir sehr konstant, immer auf den ersten zwei Plätzen. Die letzten drei Rennen konnten wir nicht gewinnen, aber wir waren sehr nah dran. Nun kommen wir auf diese Strecke, die für uns in den letzten vier Jahren ziemlich gut war, denke ich. Ich war die ersten drei Jahre jeweils Zweiter und im letzten Jahr konnte ich endlich den Sieg für mich entscheiden. In Aragón [Test] haben wir etwas gefunden, dass uns ein wenig mehr Geschwindigkeit bringt - eigentlich haben wir es in Brünn gefunden - aber wir können den letzten Motor nicht benutzen, so dass wir den gleichen Motor und das Motorrad wie in Brünn haben werden. Wir müssen abwarten, aber in diesem Rennen werden wir versuchen, um den Sieg zu kämpfen und im nächsten Rennen in Aragón haben wir vielleicht ein besseres Bike."

Repsol Honda-Pilot Pedrosa, der derzeit in Bestform unterwegs ist, bleibt trotz Erfolg auf dem Boden der Tatsachen: „Es ist in den letzten beiden Rennen gut gelaufen. Ich bin ziemlich glücklich darüber, aber sicherlich müssen wir so weiter arbeiten und versuchen, wieder ein gutes Ergebnis zu erzielen. Es ist wichtig, immer konzentriert zu bleiben. Wir waren auch in Aragón testen. Dieser Test war für die Endphase der Meisterschaft wichtig. Wir haben versucht, einige Dinge für einen verbesserten Grip zu ändern, die wir eventuell verwenden werden."

Monster Yamaha Tech 3-Pilot Cal Crutchlow geht das Wochenende, nachdem er in Brünn endlich den Bann des ersten MotoGP-Podiums brechen konnte, entspannter an, will nun aber noch einen Schritt weiter gehen: „Das letzte Viertel der Saison wird hart werden. Ich freue mich auf den Rest des Jahres. Jetzt haben wir endlich keinen Druck mehr, wegen des ersten Podiums, hoffentlich werden wir von nun an immer dort vorn mitmischen. Wenn wir die Lücke nur ein bisschen verringern können, dann wäre ich zufrieden. Als starker Anwärter für das Podium nach Misano zu kommen, lässt keine Gründe offen, warum wir nicht dort oben stehen können."

Ducati Team-Pilot Valentino Rossi, für den dies das letzte Rennen mit Ducati auf heimischem Boden sein wird, hat großes Interesse, ein gutes Ergebnis für seine Fans zu holen: „Vor zwei Wochen haben wir hier einige neue Dinge getestet. Es waren zwei gute Tage mit ziemlich guter Performance und einem guten Gefühl. Aber jetzt müssen wir im Vergleich mit den anderen Jungs sehen, ob wir uns verbessert haben und wie sehr. Es ist ein neues Chassis und eine neue Schwinge mit einigen Modifikationen in Größe, Position und Steifheit. Der Vergleich im Test war besser als das Motorrad, das ich in Brünn verwendet habe. Wir haben eine Menge unterschiedlicher Rennen [bis zum Ende der Saison], wo wir versuchen können, das Motorrad zu verbessern. Unser Ziel ist es, bis zum Ende einige gute Rennen zu fahren."

Repsol Honda Team-Pilot Jonathan Rea, Ersatzfahrer für den verletzten Casey Stoner, wird an diesem Wochenende sein MotoGP™-Debüt geben. Er freut sich darauf, zum ersten Mal mit dem MotoGP-Bike am Rennen teilnehmen zu können. Sehen Sie auf motogp.com ein ausführliches Interview mit Rea über seinen ersten Start in der Königsklasse.

Es ist das erste Mal, dass die Fahrer auf die Strecke kommen, seit diese nach dem verstorbenen Marco Simoncelli umbenannt wurde, nachdem der Italiener letztes Jahr im Rennen von Malaysia sein Leben verlor. Angeführt von Rossi, sprachen die Fahrer über ihre Gefühle: „Wenn du hier her kommst, auf die Strecke, die nach Marco benannt ist, dann fühlt man den Verlust noch stärker. Wir müssen versuchen, für Marco und für seine Familie ein gutes Rennen zu fahren." Pedrosa fügte hinzu: „Die Umbenennung kompensiert ein wenig das traurige Gefühl im Inneren. Natürlich auch für Shoya Tomizawa [der 2010 in Misano starb]."

Lorenzo teilte die Gefühle: „Er ist ein Star der Weltmeisterschaft. Ein sehr guter Fahrer, charismatisch, er hat viele Menschen bewegt, hatte eine Menge Fans. Ich denke, es ist eine gute Sache, dass sie den Namen der Strecke geändert haben. Er hat es verdient. Bei Tomizawa waren wir auch sehr traurig als er 2010 verunglückte. Wir werden diese beiden Jungs niemals vergessen." Crutchlow fand für die Umbenennung der Strecke folgende Worte: „Es ist eine große Auszeichnung für Misano, dass sie die Strecke nach Marco benennen konnten. Nicht umgekehrt. Wir müssen auf die Fans sehen, alle tragen das T-Shirt, um zu zeigen, was er für ein Charakter war."

Tags:
MotoGP, 2012, GP APEROL DI SAN MARINO E DELLA RIVIERA DI RIMINI

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