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Rea genießt MotoGP™-Debüt in Misano

Der aus Nordirland stammende Superbike-Pilot Jonathan Rea wird an diesem Wochenende in Misano als Ersatzfahrer für den verletzten Casey Stoner im Repsol Honda Team sein MotoGP™-Debüt geben. Rea sprach exklusiv mit motogp.com über seine Gedanken und Erwartungen.

Der SBK Ten Kate Honda-Fahrer, der weiter seinen Superbike-Pflichten nachgekommen ist, während er gleichzeitig an den MotoGP™-Tests teilnahm, sprach darüber, wie sich sein Leben seit der Anfrage verändert hat: „Als die Anfrage von Honda kam, Casey zu ersetzen, war ich ein wenig überrascht, denn meine Priorität war die Superbike-Meisterschaft. Aber die Chance zu bekommen, auf ein MotoGP-Motorrad zu springen, das beste MotoGP-Motorrad der Welt, war ein schönes Gefühl. In Russland erhielten wir die Anfrage und im Grunde kam ich, denke ich, gegen 2:00 Uhr früh vor dem Test in Brünn an. Ich hatte wenige Stunden Schlaf und habe dann das Motorrad getestet. Danach war ich eine Woche zu Hause, das war sehr schön. Dann flog ich für zwei Testtage nach Aragón, dann kam das Nürburgring-Wochenende und jetzt sind wir hier in Misano.“

Das schwierigste, so Rea, sei die Umstellung vom Superbike-Motorrad auf die MotoGP™-Maschine: „Der Wechsel zwischen zwei völlig verschiedenen Motorrädern und zwei völlig unterschiedlichen Reifen ist sehr schwer und es ist sehr schwierig, mein ganzes Potential zu zeigen. Bereits auf dem Nürburgring [SBK-Rennen eins] habe ich einen Fehler mit dem Vorderrad gemacht - vielleicht war ich mit meinen Gedanken zu sehr bei der MotoGP-Schräglage. Und dann komme ich hier her - du musst dem Bike so sehr vertrauen... Denn du benutzt viel mehr Schräglage, mehr Bremskraft bis zum Scheitel der Kurve und musst mehr Schwung mitnehmen. Dinge, die man auf einem Superbike-Motorrad nicht machen kann. Ich weiß genau, was zu tun ist, aber das Vertrauen zu haben, wenn alles so neu ist, ist schwer.“

Doch angesichts all der Herausforderungen, die Rea erwarten, freut er sich auf die Chance, in der Königsklasse fahren zu können: „Erstens, tut es mir leid, dass Casey nicht hier sein kann. Ich kenne Casey nicht sehr gut, aber ich bin ein großer Fan von seinem Talent, seinem Fahrstil. Für mich, der gerade in diesem Fahrerlager angekommen ist und gegen einige der besten Fahrer in der Welt auf der besten Maschine der Welt antreten kann, ist wie ein wahr gewordener Traum.“

Tags:
MotoGP, 2012, Repsol Honda Team

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