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Folger zurück auf dem Podium - Souveränes WM-Debüt von Amato

Jonas Folger zeigte am Renntag beim Gran Premio Iveco de Aragón erneut eine hervorragende Performance. Mit dem dritten Rang auf der spanischen Rennstrecke stand der Vollblut-Racer in seinem erst vierten Rennen für das MAPFRE Aspar Team zum dritten Mal auf dem Podium. Sein Teamkollege Luca Amato beendete sein Debüt in der Weltmeisterschaft auf Platz 20.

Die besten Streckenbedingungen des Wochenendes begrüßten die Moto3TM-Fahrer am Rennsonntag: Sonne, warme Temperaturen, klarer Himmel und eine leichte Brise. Fünf Fahrer kämpften in der letzten Runde um den Sieg. Letztendlich war es Luis Salom, der vor Sandro Cortese und Jonas Folger als Erster die Ziellinie überquerte.

Nachdem Jonas Folger vor zwei Wochen in Misano das Podium verpasst hatte, war der MAPFRE Aspar Team-Pilot in Aragón zurück an der Spitze. Am Samstag eroberte Folger zum ersten Mal die Poleposition bei einer WM-Runde, bevor er am Sonntag einen Blitzstart in das Moto3TM-Rennen hinlegte und sofort versuchte, der Konkurrenz davonzufahren. Doch die Gegner klebten hartnäckig an seinem Hinterrad, was während der Anfangsphase bei den heftigen Positionskämpfen zu Fahrfehlern führte. Mit Fortdauer des Rennens fand er seinen Rhythmus wieder und lief in der Schlussphase zur Hochform auf, indem er eine sehenswerte Aufholjagd startete, nachdem er zwischenzeitlich sogar bis auf Rang zehn zurückgerutscht war. Schließlich verpasste Folger den zweiten Rang um nur zwei Zehntelsekunden, als er von Sandro Cortese im Sprint zur Ziellinie abgefangen wurde. Folger hat mit dem dritten Rang in Aragón den Sprung in die Top-10 in der Meisterschaftswertung geschafft.

Teamkollege Luca Amato fuhr ein solides Rennen bei seinem ersten Moto3-WM-Start. Er blieb konzentriert und behielt die Nerven, um sich am Ende auf Position 20 zu platzieren.

Jonas Folger
„Mein Start war raketenhaft, daher habe ich gleich versucht der Meute davonzufahren. Leider war das nicht möglich und es hat sich eine riesengroße Gruppe an der Spitze gebildet. Bei den vielen Positionskämpfen musste man höllisch aufpassen und man hatte keine Sekunde zum Verschnaufen. Jedenfalls sind mir dabei ein paar Fehler beim Anbremsen unterlaufen und außerdem habe ich in dieser Phase meine Reifen etwas zu stark beansprucht. Deswegen habe ich für einige Runden den Anschluss zur Spitze verloren. Zum Glück ist es mir gelungen die Konzentration zu bewahren und bis zur Schlussphase konnte ich wieder aufholen. Das war auch meine stärkste Phase in diesem überaus anstrengenden Rennen war. Es war vorauszusehen, dass es auf dieser Rennstrecke zu einem engen Rennverlauf kommen wird. In der letzten Runde konnte ich Sandro am Ende der Gegengeraden überholen und bog als Zweiter in die letzte Kurve ein. Doch bis zur Ziellinie hat er mich noch abgefangen. In jedem Fall freue ich mich über diesen dritten Rang riesig, weil wir wieder aufs Podium gefahren sind. Viel wichtiger aber ist, dass die Zusammenarbeit im Team großartig ist und dass wir einen perfekten Job abliefern. Im Endeffekt macht uns dies mit jeder einzelnen Session konkurrenzfähiger. Ich möchte mich bei meinem MAPFRE Aspar Team und bei den Jungs von Kalex für all ihre Anstrengungen bedanken.”

Luca Amato
„Das Rennen lief gut, obwohl das Gefühl für das Motorrad noch nicht perfekt war. Es ist klar, dass alles neu für mich ist und ich brauche mehr Rennen, um mich an das Motorrad zu gewöhnen. Die Kalex-KTM ist ganz anders als das Motorrad, das ich normalerweise in der CEV-Meisterschaft fahre. Ich bin Zwanzigster, hatte ein paar Probleme mit der Stabilität in den Schikanen, aber einen Motor, der perfekt gearbeitet hat und sehr schnell war. Ich bin sehr glücklich über diese Chance und dass ich mein erstes WM-Rennen beendet habe. Ich möchte mich bei meinen Sponsoren und dem Team für diese Möglichkeit bedanken und ich hoffe, in den nächsten Rennen weiter dazu zu lernen.”

Tags:
Moto3, 2012, Jonas Folger, Luca Amato, Mapfre Aspar Team Moto3

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