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Schwieriges Rennen für das Ducati Team in Aragón

Schwieriges Rennen für das Ducati Team in Aragón

Nicky Hayden und Valentino Rossi mussten beide teuer für das Rennen in Aragón bezahlen, nachdem erst der eine gegen den Reifenstapel krachte und über die Streckenbegrenzung stürzte und der andere sich durch das Fahrerfeld arbeiten musste, nachdem er wegen einem Ausflug abseits der Strecke als Letzter aus der ersten Runde kam.

„Kentucky Kid” Hayden trug bei seinem Unfall glücklicherweise keine ernsthaften Verletzungen davon und konnte nach einer Reihe von Untersuchungen das Krankenhaus in Alcañiz am späten Nachmittag wieder verlassen.

Nachdem Valentino Rossi in der ersten Runde eine Kollision mit Jonathan Rea vermeiden wollte, kam er von der Strecke ab und büßte einige Plätze ein. Als er auf die Piste zurückkehrte, musste er sich von der letzten Position wieder nach vorn arbeiten. Der Italiener hatte das gesamte Rennen ein gutes Tempo, holte ganze zwölf Plätze auf und überquerte die Ziellinie auf dem achten Platz.

Valentino Rossi

„Es ist Schade, dass der Fehler in der ersten Runde passiert ist. Ich war ein bisschen schneller als Rea und als wir von der Geraden kamen, bremste er ein wenig früher und ich blieb rechts. Er konnte mich nicht sehen und drückte mich in Richtung Curb, daher bin ich geradeaus gefahren, um ihm auszuweichen. Ich hätte besser innen bleiben sollen und nicht außen. Ohne diesen Zwischenfall, glaube ich, hätte ich mit Bautista um den sechsten Platz kämpfen können. Das hätte unserem Potential auf dieser Strecke entsprochen. Tatsächlich lief es im Rennen besser als im Training, da hatten wir sowohl im Nassen als auch im Trockenen Probleme beim Beschleunigen. Wir haben nach dem Warm-up einige Änderungen vorgenommen und das half uns dabei, das gesamte Rennen konstant schnelle Rundenzeiten zu fahren, ohne die Reifen zu stark zu beanspruchen. Das ist ein positives Zeichen, wenn man bedenkt, dass wir das in Misano auch geschafft hatten. Es gibt immer noch viel zu tun, aber es stimmt auch, dass Aragón für uns wohl die schwierigste Strecke der restlichen Rennen war. Darum hoffen wir, in Motegi in zwei Wochen konkurrenzfähiger zu sein."

Nicky Hayden

„Der Reifen hat beim Start ziemlich durchgedreht, aber ich habe es geschafft, Rossi und Johnny Rea zu überholen. Die Hinterradbremse funktionierte ab ungefähr der Hälfte der Runde nicht mehr richtig, vielleicht, weil ich sie überhitzt habe. Ich habe versucht, die Gruppe vor mir im Auge zu behalten und habe dabei aber in der letzten Kurve fast die Kontrolle über die Front verloren. Ich konnte einen Sturz abfangen, fuhr aber ziemlich schnell auf die Wand zu. Ich hatte Angst, mit dem Kopf dagegen zu knallen, daher wartete ich bis zum letzten Moment, das Motorrad loszulassen. Es tut mir leid, dass ich das Motorrad so beschädigt habe, aber ich bin dankbar für die tolle Sicherheits-Ausrüstung und dass nichts Schlimmeres passiert ist."

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Ducati Team.

Tags:
MotoGP, 2012, GRAN PREMIO IVECO DE ARAGÓN, Nicky Hayden, Valentino Rossi, Ducati Team

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