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Gemischte Reaktionen zu Tag eins im nassen Jerez

An Tag eins von drei des finalen MotoGP™-Vorsaison-Tests in Jerez zogen sporadisch Regenschauer über die andalusische Rennstrecke und sorgten für reichlich Frustration im Fahrerlager. Während einige die Wetterwechsel begrüßten, wünschten sich andere trockene Bedingungen.

Durch den Regen lagen die Rundenzeiten sehr weit auseinander. Die Mehrheit des Starterfeldes verbrachte den Großteil des Tages in den Boxen und ging auf der Strecke nicht viel Risiko ein.

„Dies war das erste Regentag dieser Vorsaison, somit ist es wichtig gewesen, bei diesen schwierigen Bedingungen zu testen,” sagte Yamaha Factory Racing-Pilot Jorge Lorenzo gegenüber motogp.com. „Das Problem ist, dass es schwierig ist, konstant zu bleiben und die Hinterreifen zu schonen, wenn es beginnt abzutrocknen. Ich denke, jeder hat das gleiche Problem.”

„Nun, ich bin nach Spanien gekommen, um an den Strand zu gehen und mit einem Cocktail zu entspannen... offensichtlich wird das nicht passieren!” Scherzte Colin Edwards, nachdem er den Tag für NGM Mobile Forward Racing auf Rang 20. beendete. „Ich will nicht unbedingt sagen, dass heute ein guter Tag war, es war ein Tag, an dem wir ein Regen-Setup erarbeiten und das Elektronik-Mapping verstehen lernen mussten. Egal welche Probleme du im Trockenen glaubst überwunden zu haben, sie vervielfachen sich im Nassen um etwa eine Million.”

Das Repsol Honda Team beschloss den Tag mit Dani Pedrosa und Marc Márquez, der den Jerez Circuit erstmals mit einer MotoGP-Maschine befahren hat, auf den Plätzen zwei und drei.

„Heute hat es richtig geregnet. Das war gut, um ein gutes Gefühl mit dem Bike zu bekommen,” erklärte Pedrosa. „Wir haben nur einige Änderungen bei den Einstellungen vorgenommen, um uns vor den Grands Prix daran zu gewöhnen. Wirklich, ich hoffe nur, dass es wieder trocken sein wird!”

Für das gesamte Feld ist das große Problem, dass Bridgestone nur vier Sätze Regenreifen bereitstellt. Dies wäre kein Problem bei vollkommen nassen Bedingungen, aber auf abtrocknender Strecke wie die von heute, ist die Gefahr einer Überhitzung der Reifen signifikant.

„Wir sind mit den Regenreifen ziemlich begrenzt und wir erwarten mehr Regen für morgen, daher ist der Plan, morgen zwei Sätze zu nutzen und mehr Zeit auf der Strecke zu bekommen - hoffentlich zwischen 40 und 50 Runden, was mir bei meiner Anpassung helfen würde,” fügte Bradley Smith hinzu, der für sein MotoGP-Debüt mit Monster Yamaha Tech 3 bereit ist. „Es ist eine unglückliche Situation, aber es ist wie es ist; dies bedeutet wahrscheinlich, dass wir etwas weniger vorbereitet in das erste Rennen gehen als wir möchten, und es bedeutet, dass ich mich in Katar härter konzentrieren muss.”

An 21. Position verriet der australische Rookie Bryan Staring, dass er unbedingt Zeit im Trockenen benötigt, seiner Begeisterung für das Fahren im Nassen konnte das Wetter aber keinen Abbruch tun.

„Wirklich gut, echt!”, beschrieb der GO&FUN Honda Gresini-Fahrer seinen Tag. „Ich hatte Spaß und es war gut, das neue Bike im Nassen kennenzulernen. Ich kann nicht glauben, wie gut der Grip ist, ich kann es einfach nicht glauben! Sie haben mir gesagt, dass die Strecke einen guten Grip hat, mit der neuen Oberfläche, aber es ist mein erstes Mal hier und ich bin happy. So gut wie es war, im Nassen zu fahren, ich brauche wirklich Zeit im Trockenen. Ich bin mir sicher, dass das jeder sagt, aber ich habe tatsächlich das Gefühl, dass ich es wirklich brauche, also werden wir sehen.”

Die Wettervorhersagen sind weiter unbeständig, aber es ist wahrscheinlich, dass es vor Ende des Tests erneut regnen wird.

 

Tags:
MotoGP, 2013, Bradley Smith, Colin Edwards, Dani Pedrosa, Bryan Staring, Jorge Lorenzo

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