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Márquez gesteht: „Ich habe nicht erwartet, aufs Podium zu fahren"

Marc Márquez gesteht, dass er eine Podiumsplatzierung in seinem ersten MotoGP™-Rennen nicht vorausgesehen hat. Der 20-jährige Spanier beendete den Commercial Bank Grand Prix von Katar am vergangenen Sonntag auf dem dritten Platz, nachdem er mit seinem persönlichen Helden Valentino Rossi einen spannenden Kampf austrug.

Nachdem er sich für das Flutlichtrennen auf dem Losail International Circuit auf Startplatz sechs qualifizierte, hatte Márquez einen eher mäßigen Start, kämpfte sich aber zügig seinen Weg zurück. Der Repsol Honda Team-Fahrer holte zu seinem Teamkollegen Dani Pedrosa auf, ging an ihm vorbei und setzte sich an die zweite Position, fiel dann aber wieder auf den dritten Platz zurück, als Yamaha Factory Racing-Pilot Rossi den Youngster hinter sich ließ. Dies war allerdings nicht so einfach für den neunfachen Weltmeister, denn Newcomer Márquez startete zunächst einen Gegenangriff und ging mit einem beherzten Manöver erneut an Rossi vorbei, der daraufhin einen anderen Weg finden musste, um bei dem Zweikampf die Oberhand zu gewinnen.

Der dritte Platz von Márquez war das erste Mal in fünf Jahren, dass ein Rookie sein MotoGP™-Debüt innerhalb der Top-3 beenden konnte, aber er räumte ein, dass er dies nicht erwartet hätte.

„Nein, ich hätte das nie gedacht,” sagte er zu motogp.com in einem Video-Interview beim PUMA-Treffen am Donnerstag in Barcelona, bei dem er eine neue Linie von Sport-Turnschuhen präsentierte. „Klar hab ich davon geträumt, auf dem Podium zu stehen, aber das war nicht das Ziel. Ich habe nur versucht, Spaß zu haben und während aller Trainings, dem Qualifying und dem Rennen mein Bestes zu geben. Während des Trainings wurde mir klar, es würde sehr schwierig werden, eine Podiumsplatzierung zu erreichen, aber dann lief es ganz gut im Rennen und ich habe es geschafft.”

Ursprünglich aus Cervera, in der Nähe von Lleida und knapp 100 km nord-westlich von Barcelona (Spanien), ​​war Márquez besonders von seinem Kampf mit Rossi begeistert.

„Ich habe einige Modelle von Valentinos Motorrädern in meinem Schlafzimmer,” begann er zu lachen. „Es ist unglaublich, dort zu sein und mit deinem Helden zu kämpfen. Er überholte mich und ich überholte ihn ... am Ende gewann er, aber wir werden dazulernen!”

Die Weltmeisterschaft wird nächste Woche mit dem ersten Rennen in Austin/Texas auf dem neuen von Hermann Tilke entworfenen Circuit of the Americas fortgesetzt. Bei einem privaten Test auf der texanischen Strecke im vergangenen Monat beeindruckte Márquez, als er an allen drei Tagen das Tempo vorgab.

 

Tags:
MotoGP, 2013, Marc Marquez, Repsol Honda Team

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