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Bridgestone: Lorenzo hatte kein Reifen-Problem

Bridgestone: Lorenzo hatte kein Reifen-Problem

MotoGP™-Reifenhersteller Bridgestone konnte den Nachweis erbringen, dass Jorge Lorenzo am Sonntag im Grand Prix von Frankreich kein Problem mit dem Hinterreifen hatte. Der Weltmeister, der mit mangelndem Grip am Hinterrad kämpfte, fiel im Rennen auf die siebte Position zurück.

Von Startplatz zwei konnte der Yamaha Factory Racing-Fahrer in der Anfangsphase des Rennens seine Position haten, verlor aber bald an Tempo und fiel zurück. Das Ergebnis bedeutete seine schlechteste Endplatzierung - von Ausfällen abgesehen - seit seinem Debüt in der Königsklasse im Jahr 2008.

Bald nach dem Rennen in Le Mans, wurde im Fahrerlager gemunkelt, dass Lorenzo mit einem defekten Hinterreifen unterwegs war.

„Dass Jorge im Laufe des Rennens ein Problem hatte, ist klar, da er nicht dasselbe Tempo halten konnte wie die Spitzengruppe,” sagt Shinji Aoki, Leiter der Abteilung Reifen-Entwicklung bei Bridgestone Motorsport.

„Unmittelbar nach dem Rennen hatte er eine Nachbesprechung mit seinem Reifen-Ingenieur, wo er mangelnden Grip am Hinterrad angab. Wie es in diesen Situationen immer der Fall ist, wurde Jorges Rennreifen durch seinen Ingenieur gründlich untersucht und für einwandfrei funktionstüchtig befunden. Darüber hinaus habe ich den Reifen selbst untersucht und die Angelegenheit mit den Yamaha-Ingenieuren persönlich besprochen und wir waren uns alle einig, dass Jorges mangelnder Grip am Hinterrad nicht dem Reifen zugeordnet werden kann.”

Aoki betonte, dass das Problem nicht von einem fehlerhaften Reifen kam, sondern eher mit dem Setup in Verbindung stand.

„Wir haben nach dem Rennen viele verschiedene Aussagen von den Fahrern bezüglich des Gefühls auf der Strecke erhalten, obwohl sie alle die gleiche Spezifikation Regenreifen verwendeten und die gleichen Streckenbedingungen vorfanden,” fuhr er fort. „In diesen Situationen mit wenig Grip, ist das Motorrad-Setup entscheidend, da die kleinste Änderung am Setting einen großen Einfluss auf die Leistung haben kann.”

„Auf jeden Fall war es schade für Jorge, nachdem er im Warm-Up am Morgen so stark war und wir alle ein besseres Ergebnis von ihm erwartet hatten, aber er ist ein Champion und ich weiß, dass er beim nächsten Rennen wieder 100% konkurrenzfähig sein wird.”

Abgesehen von den Rennen, die er nicht beenden konnte, hatte Lorenzo seit Indianapolis 2011 kein Podium verpasst. Momentan besetzt er Rang drei in der Weltmeisterschaft mit 17 Punkten Rückstand zu Repsol Honda Team-Pilot Dani Pedrosa.

 

Tags:
MotoGP, 2013, MONSTER ENERGY GRAND PRIX DE FRANCE, Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing

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