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Khairuddin und Ajo bedauern unglücklichen Crash

Zulfahmi Khairuddin und Niklas Ajo schieden am Sonntag beim Monster Energy Grand Prix von Frankreich der Moto3™-Klasse vorzeitig aus, nachdem der Malaysier per Highsider stürzte und der hinter ihm folgende Finne nicht mehr ausweichen konnte.

Der Vorfall - der auf motogp.com noch einmal angeschaut werden kann - ereignete sich Ausgangs der Chemin aux Boeufs S-Kurve, wo Khairuddin im hohen Bogen von seiner Red Bull KTM Ajo-Maschine flog. Avant Tecno-Pilot Ajo versuchte, ins Gras auszuweichen, aber sein Bike wurde von Khairuddins Füßen gestreift, als dieser über die Kerbs rutschte.

„Am Anfang war ich sehr vorsichtig, um das Wetter zu checken,” erklärte Khairuddin nach dem Rennen. „Ich fing an, viele, viele Fahrer zu überholen. Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich habe einfach nur Grip verloren. Ich bin ein bisschen enttäuscht, weil ich wusste, dass ich die Spitzengruppe hätte einholen können, oder zumindest die Top-5-Gruppe. Bei diesen Bedingungen ist es so schwierig, ein gutes Ergebnis zu holen, wir brauchen einfach nur ein wenig Glück manchmal. Ich bin wirklich zufrieden mit der Arbeit, die wir an diesem Wochenende geleistet haben, und hoffentlich können wir so in Mugello weitermachen.”

Ajos Meinung als unschuldiges Opfer des Sturzes war folgende:

„Natürlich ist es sehr enttäuschend, weil meine Position gut war und ich bin sehr vorsichtig ins Rennen gestartet. Der andere stürzte vor mir und ich konnte nichts tun. Ich musste auf die andere Seite der Strecke, um ihm auszuweichen, aber es ist dennoch passiert - das ist Rennsport [lächelt]. Ich bin beim Aufprall ziemlich hart auf mein Knie aufgeschlagen und es war das gleiche (Knie), das ich mir bereits in Jerez angeschlagen hatte, deshalb war es sehr schmerzhaft, aber es ist nicht schlimm. Es war nur ein großer Schlag und das wars.”

Der Vorfall war sicherlich weniger als ideal für Aki Ajo, Niklas' Vater und Teamchef von Khairuddins Team. Allerdings gab es auch gute Nachrichten, denn Red Bull KTM Ajo-Pilot Luis Salom schaffte es, trotz schwerem Sturz am Samstag im Training, woraufhin der Spanier noch vor dem Qualifying für eine Untersuchung ins Krankenhaus musste, aufs Podium.

„Natürlich bin ich nicht sehr glücklich, aber ich bin froh, dass wir Punkte gesammelt haben. Und es ist immer noch der Anfang der Saison,” kommentierte Ajo-Senior. „Ich hatte das Gefühl, dass unser Setup vielleicht zu weich im Vergleich mit unseren Wettbewerbern war, aber es war wirklich sehr, sehr schwierig, denn sogar in der Startaufstellung mussten wir noch Entscheidungen bei der Reifenwahl treffen, ob wir Regenreifen oder Slicks verwenden sollten. Am Ende können wir mit der dritten Position glücklich sein.”

 

Tags:
Moto3, 2013, Zulfahmi Khairuddin, Niklas Ajo, Avant Tecno, Red Bull KTM Ajo

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