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Gran Premio d'Italia TIM: Die Pressekonferenz

Gran Premio d'Italia TIM: Die Pressekonferenz

Der Grand Prix von Italien in Mugello wurde heute offiziell mit der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag eingeläutet. Anwesende waren der WM-Leader Repsol Honda Team-Pilot Dani Pedrosa, das Yamaha Factory Racing-Duo Jorge Lorenzo und Valentino Rossi, Monster Yamaha Tech 3-Pilot Cal Crutchlow, Energy T.I. Pramac Racing-Pilot Andrea Iannone sowie Ducati Corse-General Manager Bernhard Gobmeier.

Pedrosa ist der Mann, den es zurzeit zu schlagen gilt. Er gewann die vergangenen zwei Rennen auf dominante Art und Weise und hofft, seine Siegesserie in Italien fortsetzen zu können: „Die letzten Rennen liefen ziemlich gut, und Mugello ist eine Strecke, auf der ich gerne fahre. Ich hoffe, das Motorrad funktioniert ohne Probleme und ich hoffe, ein gutes Wochenende zu haben.” Da für die kommenden Tage nasse Bedingungen vorhergesagt wurden und Pedrosa seine Leistungen im Regen deutlich verbessern konnte, sagte er: „Ich habe meine Fähigkeiten in den letzten Jahren im Nassen gesteigert. Ich habe ein besseres Gefühl und bin selbstbewusster, aber ich muss trotzdem konzentriert bleiben.”

Lorenzo auf der anderen Seite will in Mugello sein Ergebnis von Le Mans wiedergutmachen: „Le Mans war eine große Enttäuschung. Aber so etwas kann in einem Rennen passieren, und es ist lange her, dass uns so etwas passiert ist. Wir müssen es akzeptieren und optimistisch in die Zukunft blicken. Wir hatten nicht erwartet, so gut wie in Katar in die Saison zu starten, aber wir hatten auch nicht so ein Ergebnis wie in Le Mans erwartet. Aber ich bin sehr optimistisch und freue mich darauf, hier zu fahren.” Zu den Problemen, mit denen er im letzten Rennen in Le Mans zu kämpfen hatte, sagte er: „Der Reifen bot ein anderes Gefühl, aber die detaillierten Gründe sind schwierig zu erklären.”

Cal Crutchlow blickt auf sein erstes Podium des Jahres zurück, welches er in Le Mans erreichte und zählt erneut zu den Favoriten im Kampf um eine Top-3-Platzierung: „Ich habe mich für mich selbst und für mein Team gefreut - wir haben in Le Mans einen guten Job gemacht. Es sieht so aus, als würde es hier erneut nass werden, aber das bedeutet nicht gleichzeitig, dass wir schnell sind. Keiner wünscht sich Regen!” Zu seinem verletzten rechten Schienbein, sagte er, dass er keine Schmerzen hat, solange er es nicht berührt oder damit läuft, scherzte aber, dass der Hund seines Teamchefs Hervé Poncharal ihm 'half', den Heilungsprozess zu beschleunigen, indem er ihn öfters ansprang.

Für Valentino Rossi ist dieses Wochenende wohl seine größte Gelegenheit der letzten Jahre, um sein heimisches Publikum an Bord der M1 zu beeindrucken: „Das erste Rennen in Katar war großartig, aber seitdem haben wir viel zu viel zu kämpfen gehabt; wir hatten erwartet, stärker zu sein. Dieses Wochenende ist etwas Besonderes - die Menschen, die Strecke! Es motiviert mich zusätzlich, um für ein Spitzenergebnis zu kämpfen.”

„Aber wir müssen mehr arbeiten, denn meine Geschwindigkeit und mein Potenzial müssen sich erhöhen. Jetzt musst du in der MotoGP in allen Trainings 100% geben, und mehr als 100% im Rennen.” Auf die Frage, ob er glaubt, dass die aktuelle Spitzenfahrer auf einem anderen Level sind, antwortete er: „Für mich ist es nicht richtig ist, über ein 'nächstes Level' zu sprechen - sie sind das 'neue Modell'. Die Art und Weise, wie das Motorrad zu fahren ist, hat sich sehr verändert und du musst jetzt verschiedene Dinge tun, [mit einem schiefen Lächeln] was schwierig ist für einen 'alten Piloten' wie mich.”

MotoGP™-Rookie Iannone erlebte eine harte Saison bisher. Nicht nur, dass sich der Italiener mit der Desmosedici vertraut machen musste, er zog sich auch zahlreiche Verletzungen zu. Er kommentierte: „Die ersten vier Rennen waren schwierig für mich, zunächst mit dem Problem mit meinen Armen und dann mit meinem Knie. Aber Dr. Costa hat mir sehr geholfen. In die MotoGP zu kommen ist ein sehr großer Unterschied, wegen der größeren Power, und die Bremsen sind ganz anders. Am Anfang war es sehr schwierig, aber es wird immer einfacher.”

Gobmeier, der mit der schwierigen Aufgabe beauftragt wurde, bei Ducati eine Wende zu bewirken, gab einen Einblick in die bisherigen Entwicklungen und sprach über die Erwartungen, die er vor dem Rennen auf der Heimstrecke des Teams hat: „Ich bin zuversichtlich, dass wir uns verbessert haben. Sicherlich lastet Druck auf uns [beim Heimrennen], aber auf der anderen Seite ist es auch Motivation - Motivation, uns hier zu übertreffen. Ich glaube, es war jedem klar, dass es eine schwierige Aufgabe sein würde, und natürlich müssen wir aufholen. Aber auch andere Teams machen Fortschritte. Wir sind zufrieden, und machen einen Schritt nach dem anderen, aber wir können nichts versprechen - außer, dass wir 100% geben.”

Über Gerüchte zu einem neuen Motorrad, das in Catalunya in etwas mehr als zwei Wochen getestet werden soll, fügte er hinzu: „Nein, ich weiß nicht, wo diese Gerüchte herkommen. Bei unserem 'Lab-Bike' ändern wir einige Dinge, um diese auszuprobieren, und dann werden wir warten, bis wir einen Fortschritt erkennen, bevor wir es ins Rennen bringen.”

 

Tags:
MotoGP, 2013, GRAN PREMIO D'ITALIA TIM

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