Ticket-Kauf
VideoPass purchase

Barcelona-Test: Suzuki-Comeback & Lorenzo Schnellster

Kurz nach seinem dritten Sieg der Saison am Sonntag, fuhr Jorge Lorenzo am Montag beim Offiziellen MotoGP™-Ein-Tages-Test auf dem Circuit de Catalunya die schnellste Rundenzeit. Alle Augen waren auf Suzuki gerichtet, als das japanische Unternehmen mit seinem 1.000ccm-Reihen-Vierzylinder erstmals auf europäischem Boden testete, nachdem am Vormittag die Rückkehr von Suzuki in die Weltmeisterschaft ab 2015 bestätigt wurde.

An einem eher bewölkten Tag in Montmeló verkündete die Suzuki Motor Corporation, nachdem sie sich Ende 2011 aus der MotoGP™ zurückgezogen, in weniger als zwei Jahren in die WM zurückzukehren. Am heutigen ersten Europa-Test war es Test-Pilot Nobuatsu Aoki, der den Anfang auf der Strecke machte. Später übernahm Randy de Puniet für den Rest des Tages.

Titelverteidiger Lorenzo führte die Zeitenliste mit einer Zeit von 1:41,908 an. Der Yamaha Factory Racing-Pilot testete einen neuen Tank, den er angefordert hatte, während Teamkollege Valentino Rossi an seinem Gefühl für das Front-End seiner M1 arbeitete. Auf dem zweiten Platz war LCR Honda MotoGP-Pilot Stefan Bradl, der mit Setup-Einstellungen experimentierte, um seinen Mangel an Front-End-Grip zu verbessern.

Ducati Team und das Satelliten-Team Pramac Racing zogen abwechselnde Vergleiche zwischen der aktuellen Desmosedici und der neuen GP13. Nicky Hayden und Andrea Dovizioso beendeten den Tag auf dem jeweils dritten und vierten Platz. Andrea Iannone und Michele Pirro waren Neunter und Elfter. Bei Monster Yamaha Tech 3 testete Cal Crutchlow dieselbe Yamaha-Chassis-Lösung, wie sie bereits von Lorenzo und Rossi beim Montags-Test in Jerez bewertet wurde, während Teamkollege Bradley Smith die Strecke früh verließ, um sich in der Innenstadt von Barcelona einer Hauttransplantation zu unterziehen.

Der Tag wurde von mehreren roten Flaggen unterbrochen. Eine davon galt Valentino Rossi, der kurz vor 16.00 Uhr mit seiner Yamaha stürzte. Solche Probleme gab es für die neue Suzuki nicht, die sich in einer größtenteils blauen Verkleidung präsentierte. Für MotoGP-Reifenhersteller Bridgestone stand der Test einer neuen Hinterreifen-Mischung auf dem Programm.Die Durchführung aussagekräftiger Läufe war allerdings ein schwieriges Unterfangen, da die Teams mit ihren eigenen Programmen beschäftigt waren. 

In der CRT-Klasse wurden eine Reihe von Komponenten ausprobiert. Hector Barbera testete für Avintia Blusens eine neue Schwinge und ein Elektronik-Paket, während CRT-Leader Power Electronics Aspar an der Federung und am Chassis arbeitete.

Bei NGM Mobile Forward Racing wurde mit einem flachen, ovalen Lufteinlass experimentiert, der für ein besseres Handling sorgen soll, obwohl sich die ehemalige Tropfenform für die Langlebigkeite der Motoren als besser erwiesen hat. Bei PBM lag das Hauptaugenmerk auf einer neuen Gabel und neuer Auspuffanlage.

Als Weiterentwicklung ihrer ECU-Software für die CRT-Teams, brachte Magneti Marelli ein Upgrade mit, bei dem die Wheelie überarbeitet wurde, während bei Cardion AB Motoracing an Karel Abrahams Motorrad ein technisches Problem als Zündkerzen-Defekt identifiziert werden konnte. Insgesamt 19 Fahrer stellten heute Rundenzeiten auf, dabei bildete Lukas Pesek für Came IodaRacing Projekt das Schlusslicht des Feldes.

Die MotoGP™-Action wird am Dienstag bereits fortgeführt - dann beginnt das Repsol Honda Team im MotorLand Aragon mit der Testarbeit, wo auch Yamaha und Suzuki ab Mittwoch hinzustoßen werden.

Die gesamten Rundenzeiten von den Testfahrten am Montag auf dem Circuit de Catalunya, sehen Sie hier.

Tags:
MotoGP, 2013

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›