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Yamaha beendet Spanien-Besuch mit erfolgreichem Test

Nach dem beeindruckenden Sieg vom amtierenden Weltmeister Jorge Lorenzo in Barcelona am vergangenen Wochenende, hat das Yamaha Factory Racing Team nun zwei erfolgreiche Testtage abgeschlossen.

Am Montag testete das Team unmittelbar nach dem Rennen auf dem Circuit de Catalunya. Im Anschluss daran machte sich der Yamaha-Trupp auf nach Aragon, um am Mittwoch einen weiteren Testtag einzulegen. Die Fahrer Lorenzo und Rossi arbeiteten sich durch eine Reihe von Setup-Änderungen und testeten einen neuen Bridgestone-Reifen.

Lorenzo war froh, ein verbessertes Setup für die Strecke von Aragon gefunden zu haben, ein wichtiger Schritt in Richtung eines möglichen Siegs beim diesjährigen Grand Prix. Er beendete den Tag mit fast vier Zehntel Vorsprung auf Rivale Marc Márquez als der schnellste Fahrer.

„Im Vergleich zu normal war ich heute stärker,” sagte Lorenzo. „Auf dieser Strecke habe ich normalerweise viele Probleme bei der Abstimmung des Bikes. Dieses Mal war ich von Anfang an sehr konkurrenzfähig mit viel Selbstvertrauen. Ich glaube auch, dass ich sehr gut in Form bin, das hat viel geholfen. Ich konnte auch einen neuen Reifen testen, um die Situation des Qualifyings zu simulieren und ich konnte eine sehr gute Rundenzeit fahren. Wir haben nur sehr wenige Dinge probiert, aber es ist besser als nichts.”

Neunfach-Weltmeister Rossi war froh, das Verhalten der M1 beim starken Bremsen deutlich verbessert und ein geeignetes Setup für den Aragon-Circuit gefunden zu haben. Der Italiener beendete den Tag knapp eine Sekunde hinter der Spitze auf dem vierten Platz.

„Zuerst haben wir die Einstellungen und auch die Vorderradgabel ein wenig modifiziert und jetzt habe ich mehr Vertrauen beim Bremsen. Ich kann härter bremsen und das Bike besser stoppen,” erklärte der Italiener. „Für mich ist das die größte Verbesserung. Danach haben wir die Schwinge, wie sie Jorge benutzt, getestet - sie ist ein bisschen steifer, was mir gut gefiel. Wir haben einige andere kleine Dinge ausprobiert. Am Ende haben wir ein gutes Paket gefunden, was mir ein wirklich gutes Gefühl verleiht, vor allem beim Bremsen. Ich bin sehr glücklich, weil ich bis heute nicht dieses Gefühl beim Bremsen hatte und ich immer ein wenig Mühe hatte. Ich bin gespannt auf Assen, um zu sehen, ob es auch auf anderen Strecken besser funktioniert. Es ist wichtig für die Qualifying-Runde, weil du dort beim Bremsen mehr pushen musst. Dieses Ergebnis ist besonders wichtig hier in Aragon, denn das ist nicht meine beste Strecke. Bisher konnte ich hier noch keine großartigen Ergebnisse holen, aber die Pace und die Rundenzeiten am Ende machen mich sehr glücklich.”

 

Tags:
MotoGP, 2013, Jorge Lorenzo, Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing

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