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Lüthi strebt nach mehr Podiumsplätzen

Tom Lüthis Podiumsplatz im Catalunya-Grand-Prix war sein erster der Saison 2013 und der erste seit dem Tschechischen-Grand-Prix im Jahr 2012. Noch bedeutsamer ist aber, dass es sein erster seit seinem großen Vorsaison-Tests-Unfall in Valencia war, wobei sich der Schweizer erhebliche Verletzungen zugezogen hatte.

Bei dem Sturz kollidierte Lüthi mit Thai Honda PTT Gresini Moto2-Pilot Ratthapark Wilairot und verhedderte sich daraufhin mit seiner Interwetten Paddock Moto2 Racing-Suter, wobei er sich mehrere Knochenbrüche in seinem rechten Arm und Schulter zuzog. Als Folge verpasste er die ersten beiden Rennen der Saison.

„Es war der letzte Test-Tag und eigentlich meine letzte Runde,” erinnert sich Lüthi. „Ich war acht Meter abseits der Ideallinie und ließ Platz für andere Fahrer, damit sie auf der Innenseite passieren können. In Kurve 3 - eine sehr schnelle Kurve, wo du das Gas öffnen musst, sonst verlierst du die Front - stürzte Wilairot auf der Innenseite und krachte ins Heck meines Bikes. Ich fiel vom Motorrad und, vielleicht weiß das niemand, aber mein rechter Arm geriet ins Hinterrad - besser gesagt zwischen die Schwinge und das Rad. Das war das Problem und der Grund, warum ich diese großen Verletzungen hatte.”

„Alle Knochen in diesem Bereich des Armes waren gebrochen und es war sehr schwierig, den Arm wieder aufzubauen. Ich war für etwa eine Woche im Krankenhaus (in der Schweiz), und ich verlor viel Blut während der Operation. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich nicht übers Fahren nachdenken, aber wollte nach Hause. Dann (danach) hat etwas in meinem Kopf klick gemacht und ich begann darüber nachzudenken, wieder aufs Bike zu steigen und dafür zu kämpfen.”

Nachdem ein vorzeitiges Texas-Comeback gescheitert war, kehrte er zum Grand Prix von Spanien in Jerez zurück und dort konnte Lüthi mit einem 11. Platz erste Punkte erzielen. Drei GP-Wochenenden weiter fuhr er im Rennen von Barcelona vom zehnten Startplatz als Dritter über die Ziellinie.

„Ich war ziemlich motiviert und das ganze Wochenende in Catalunya lief gut,” so der 26-Jährige aus Linden, im Schweizer Kanton Bern. „Ich konnte pushen, mit dem Motorrad und dem Team arbeiten, so dass es wie ein normales Wochenende war. Das Podium zu erreichen war ein unglaublicher Tag für mich ... Ich lächelte übers ganze Gesicht während des Rennens.”

„Das Ziel ist für mich klar. Ich muss mehr und mehr arbeiten, auch nach dem Podiumsplatz. Es war eine große Motivation und es hat mir gezeigt, dass es möglich ist. Es ist möglich, mit diesem Bike und das Team macht einen guten Job, aber jetzt müssen wir weiter arbeiten.”

Lüthi ist seit seinem Debüt in der 125cc-Klasse im Jahr 2002 in der MotoGP™-Szene vertreten. Seinen ersten Podiumsplatz erzielte er im 125-ccm-Grand Prix von Katalonien im Jahr 2003 und holte 2005 im 125er-Rennen in Frankreich seinen ersten Sieg, bevor er im selben Jahr den Titel für sich entschied. 2007 stieg er in die mittlere Klasse auf und seine bis dato beiden einzigen Moto2™-Siege sicherte er in den Jahren 2011 und 2012 in Sepang und Le Mans.

 

Tags:
Moto2, 2013, Thomas Luthi, Interwetten Paddock Moto2

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