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Schrötter: Punkte in Silverstone knapp verpasst

Schrötter: Punkte in Silverstone knapp verpasst

Nach einem schwierigen Wochenende schrammte Marcel Schrötter als 16. beim Hertz British Grand Prix in Silverstone knapp an den Punkterängen vorbei. Der Maptaq SAG Zelos Team-Pilot kannte die GP-Strecke in Mittelengland zwar aus den vergangenen Jahren, allerdings nur mit 125er-Bikes bzw. mit einer Moto3™-Rennmaschine.

Mit der wesentlich schwereren und leistungsstärkeren Kalex-Moto2™ war es schwierig, die Umstellung zu meistern.

„Dieser lange Circuit hat seine Tücken, die sich im Rennverlauf umso mehr bemerkbar gemacht haben. In einigen Streckenabschnitten hatte ich Vorteile gegenüber meinen direkten Konkurrenten, aber in anderen Sektoren hatte ich Mühe schnell zu sein. Über das gesamte Wochenende tat ich mir schwer, eine perfekte Runde auf die Reihe zu bringen und im Rennen hat sich dies noch schlimmer ausgewirkt.”

Im sonntägigen Rennen beim elften WM-Lauf kämpfte Schrötter, der sich am Samstag für den 17. Startplatz qualifizierte, trotzdem verbissen, diesen Nachteil wettzumachen.

„Es war schwer, nahe genug zu den Gegnern aufzuschließen, um ein sauberes Überholmanöver zu starten. Wegen diesem ewigen hin und her habe ich viel Zeit verloren, aber mit zunehmendem Rennverlauf kam ich immer besser in Schwung. Obwohl die Reifen abbauten, fühlte ich mich von Runde zu Runde wohler und konnte mich schließlich in meiner Gruppe durchsetzen.”

Der 20-Jährige konnte den Kampf einer vier Mann starken Gruppe zwar erfolgreich für sich entscheiden, dennoch blieb sein Einsatz unbelohnt, da er als 16. bei der Zieldurchfahrt ein Punkte-Finish verpasste.

„Dieses Ergebnis entspricht sicher nicht dem, was wir uns erhofft hatten. Allerdings war uns schon vor Beginn des Wochenendes klar, dass es hier eher unwahrscheinlich sein wird, in die Top-10 zu fahren. Aber ein, zwei Punkte wären trotzdem das Ziel gewesen,” erklärte Schrötter nach dem Rennen.

„Dennoch können wir viel Positives von diesem Wochenende mitnehmen. Silverstone ist eine besonders schwierige Piste und all das, was ich an den vergangenen drei Tagen dazu gelernt habe, wird sich beim nächsten Besuch hier in einem Jahr umso positiver auswirken. Ich bin aber zuversichtlich, dass es beim nächsten Rennen in Misano schon wieder bergauf gehen wird. Zuvor freue ich mich richtig auf die etwas längere Pause zuhause in Bayern, denn die vergangenen Wochen mit drei Rennen am Stück und den vielen Reisen haben an der Substanz gezehrt.”

 

Tags:
Moto2, 2013, Marcel Schrotter, Maptaq SAG Zelos Team

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