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Márquez Schnellster im Misano-Test

Márquez Schnellster im Misano-Test

Marc Márquez war Schnellster am Montags-Test nach dem Rennen auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli. Während der Tabellenführer vor Jorge Lorenzo zog, setzte Suzuki die Vorbereitung für ihre MotoGP™-Rückkehr fort und Yonny Hernandez hatte seinen ersten Auftritt in den Ignite Pramac Racing-Farben.

Der Testtag gab den Teilnehmern die perfekte Möglichkeit, die Dinge, die am San Marino-Grand Prix-Rennwochenende nicht funktioniert haben, gerade rücken zu können und neue oder aktualisierte Komponenten sowohl für den Rest dieser Saison als auch für 2014 auszuprobieren. Márquez' letzte Runde von 1:33,264 degradierte Lorenzo um zwei Zehntelsekunden. Valentino Rossi schloss die Top-3 auf dem zweiten Yamaha Factory Racing-Bike ab.

Für das Repsol Honda Team drehte sich das heutige Programm um eine nicht-verkleidete Entwicklungs-Maschine, die bereits zum ersten Aragon-Test, der nach dem Catalunya-GP im Juni stattfand, getestet wurde. Das war das erste Mal, dass diese spezielle Version der Maschine gefahren wurde, da beim letzten Test in Motegi die regnerischen Wetterbedingungen, dem geplanten Test mit Casey Stoner einen Strich durch die Rechnung machten. Márquez und Dani Pedrosa arbeiteten auch mit dem aktuellen Motorrad, wobei der Schwerpunkt auf einer neuen Schwinge und auf neuen Federbeinen lag.

Während Yamaha Factory Racing eine 2014er-Konfiguration eines Motors testete, arbeitete Monster Yamaha Tech3 an Brems-Verbesserungen für Cal Crutchlow - dessen Vertrauen über das Wochenende gelitten hatte - und mit neuen Fahrwerksteilen für Bradley Smith, der in Misano mit der Balance und der idealen Sitzposition zu kämpfen hatte. Sie beendeten den Montag jeweils auf dem vierten und 11. Platz.

Suzuki setzte die Test-Arbeiten mit den üblichen Fahrern, Randy de Puniet als Haupt-Testpilot und Nobuatsu Aoki, fort. Vor der Rückkehr des Herstellers in die Weltmeisterschaft im Jahr 2015, stellt der Test in Misano eine große Hilfe dar, um Daten von einer neuen Strecke zu gewinnen und zu versuchen, Chassis-Entwicklung auf eine höhere Ebene zu bringen. Suzuki war vorerst weiterhin mit der Mitsubishi-ECU-Software unterwegs, ist aber gleichzeitig dabei, sich im Hauptquartier mit dem Magneti Marelli-System vertraut zu machen. Am Dienstag und Mittwoch wird Suzuki den Test in Misano fortführen.

Heute stellte eine neue Herausforderung für Yonny Hernandez dar, denn der Kolumbianer wechselte neu ins Pramac Racing Team, um den verletzten Ben Spies zu ersetzen. Er nutzte den Test als eine Gelegenheit, um das Bike vor dem Rennen in Aragón anzupassen. Teamkollege Andrea Iannone hingegen experimentierte mit Brembo-Bremsscheiben und kleineren Komponenten, sowie mit Setup-Einstellungen, um sich für die kommenden Rennveranstaltungen vorzubereiten.

Bremsen waren auch das Hauptaugenmerk für das Ducati Team. Außerdem testeten Nicky Hayden und Andrea Dovizioso mit Software-Entwicklungen und Kupplungs-Einstellungen. Michele Pirro war zurück in seiner Rolle als Ducati Test-Pilot. Er teilte sich auf dem Motorrad mit Franco Battaini ein. Beide analysierten eine 2014-Version eines Motors sowie neue Software, um den Ingenieuren, die bereits an der Entwicklung der nächstjährigen Maschine arbeiten, ein Feedback geben zu können.

GO&FUN Honda Gresini-Pilot Àlvaro Bautista schaffte es in die Top-5. Der Spanier legte den Arbeits-Schwerpunkt auf Showa-Gabeln und seine Nissin-Bremsen. LCR Honda MotoGP-Pilot Stefan Bradl platzierte sich hinter Pedrosa auf der siebten Position. Bradls heutige Test-Arbeit bestand aus Mapping und der Geometrie seiner Maschine, einschließlich Fahrwerks-Modifikationen. Bei Avintia Blusens arbeitete Hector Barbera weiter mit dem neuen pneumatischen Ventil-Motor, nachdem er während des Rennens am Sonntag mit Chattering Probleme hatte. Teamkollege Hiroshi Aoyama hingegen begann den Tag mit seinem eher konventionellen Motor, der im freien Training am Freitag versagte.

Die Zeitenliste wurde von Michele Magnoni abgeschlossen, der zur Zeit in der Superstock 1000 Meisterschaft antritt. Der Italiener fuhr die Came IodaRacing Projekt-Maschine von Lukas Pesek und könnte schon bald der offizielle Reserve-Fahrer des Teams werden, während Landsmann Claudio Corti ein Upgrade der Magneti Marelli ECU-Software für NGM Mobile Forward Racing bewertete. Das Update wurde auch von Michael Laverty getestet, der ansonsten stark mit Vergleichen zwischen dem PBM-Bike und der ART-Maschine, die zuvor von Hernandez pilotiert wurde, beschäftigt war.

Márquez notierte kurz vor Schluss die schnellste Zeit mit der 2014-Prototyp-Honda und signalisierte damit das Ende eines Acht-Stunden-Tages, dennoch begann der Montag eher sehr ruhig, nachdem die Strecke nach einem nächtlichen Regenschauer zunächst noch feucht war.

 

Tags:
MotoGP, 2013, GP APEROL DI SAN MARINO E DELLA RIVIERA DI RIMINI

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