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Suzuki beendet dreitägigen Test in Misano

Nachdem der Rest der MotoGP™-Teams den Misano World Circuit Marco Simoncelli bereits am Montagabend verließen, blieb Suzuki weitere zwei Tage auf der Strecke an der Adriaküste.

Am Mittwoch berichtete Suzuki über einen 'positiven' Test, bei dem sie mehrere neue Werks-Komponenten einschließlich ein neues Chassis, neue Motor-Spezifikationen und überarbeitete Elektronik sowie eine neu gestaltete Verkleidung ausgewertet haben. Randy de Puniet und Nobuatsu Aoki schlossen mehr als 200 Runden ab und sammelten wertvolle Daten, bevor kommende Woche in Mugello der nächste Test stattfinden soll.

„Es wurden die neuen Motor-Spezifikationen, die für mehr Drehmoment überarbeitet wurden - gekoppelt mit neuer Elektronik für eine bessere Traktionskontrolle und Motorbremse - getestet. Das neue Chassis, das vom Team letzten Monat beim Motegi-Test in Japan für die Weiterentwicklung gewählt wurde, wurde ebenfalls ausgewertet, zusammen mit einer neuen Verkleidung, die für eine insgesamt bessere Höchstgeschwindigkeit sorgen soll,” heißt es in einer Pressemitteilung von Suzuki.

„Es war ein intensiver Drei-Tage-Test, aber ich denke, wir haben einen guten Job gemacht,” kommentierte Suzuki MotoGP-Test-Teammanager Davide Brivio. „Dies ist die erste Runde unseres 'Italien-Test-Programms', das auch Mugello nächste Woche beinhaltet. Wir hatten die Chance, eine andere neue Strecke mit unserer Maschine zu besuchen und wir konnten weitere nützliche Informationen für unsere Entwicklung sammeln. Es ist sehr gut, dass die neuen Produkte, die aus Japan geliefert wurden, alle positive Ergebnisse brachten.”

„Die letzten Tage konnten wir positive Verbesserungen bei den Settings erreichen; und vor allem im Bereich der Elektronik, was unsere zukünftige Entwicklung antreiben wird. Randy ist am letzten Tag viele Runden gefahren, und das war sehr wichtig, um Fortschritte zu machen. Wir freuen uns jetzt auf den Mugello-Test nächste Woche am 24. und 25. September (Dienstag und Mittwoch), um weitere Lösungen finden.”

Das Team kämpfte zunächst mit Problemen beim Bremsen aufgrund mangelnden Grips am Hinterrad, konnte aber unter trockenen und nassen Bedingungen viele Daten gewinnen, während die Strecken-Temperaturen zwischen 22 und 37 Grad schwankten. Aoki leistete am Dienstag den Großteil der Test-Arbeit, als die Strecke nass war, die beste Rundenzeit kam allerdings am letzten Tag mit 1:34,882. Zum Vergleich: die Pole-Zeit, die Tabellenführer Marc Márquez (Repsol Honda Team) am Samstag aufstellte, betrug 1:32,915.

„Ich bin zufrieden, weil wir unser Motorrad bei diesem Test verbessert haben,” fügte de Puniet, der sich von seiner gewohnten Power Electronics Aspar-ART neu an die Suzuki-Maschine anpassen musste, hinzu. „Der Grip am Hinterrad hat sich verbessert und dadurch die Stabilität beim Bremsen. Wir haben auch viel an der Traktionskontrolle gearbeitet, um diese an die neuen Motor-Spezifikationen anzupassen und ich konnte eine Verbesserung bei der Gasannahme finden. Wir konnten auch mit gebrauchten Reifen stets unsere Pace halten, was sehr wichtig ist. Auch in den Kurven konnten wir Fortschritte erzielen.”

„Jetzt ist es wichtig, nach Mugello zu gehen, wo wir weiter an den Schwachstellen arbeiten und versuchen, uns auch dort zu verbessern. Ich bin gespannt, wie die 'Wheelie-Steuerung und Motorbremse' dort funktionieren. Es gibt einige interessante Punkte, die noch zu bewerten sind. Dass der Mugello-Test gleich im Anschluss stattfindet, bietet uns die Möglichkeit, schneller voranzukommen und dem Entwicklungs-Programm von Suzuki neue Impulse geben zu können.”

Nach dem Mugello-Test nächste Woche, wird de Puniet direkt nach Aragon reisen, um die 14. Runde der Saison auf seiner CRT Maschine zu bestreiten.

 

Tags:
MotoGP, 2013, Randy de Puniet

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