Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Maria Herrera: 'Ich komme nach MotorLand, um Spaß zu haben'

Maria Herrera: 'Ich komme nach MotorLand, um Spaß zu haben'

Der Name „Maria Herrera” erzeugte am 26. Mai einige Schlagzeilen. Bei den meisten Fans noch unbekannt, überraschte sie viele mit dem Sieg des CEV-Moto3-Rennens im MotorLand Aragón - als erste Frau überhaupt. Dieses Wochenende macht sie ihr Debüt in der Weltmeisterschaft.

Nachdem sie in ihrer Debüt-Saison im Vorjahr nur einen einzigen Punkt erzielte, begann Herrera ihre zweite Saison in dieser Kategorie nicht als Titelfavoritin, . Allerdings überraschte sie im MotorLand alle mit ihrer Konstanz, aber vor allem durch ihren enormen Kurvenspeed.

„MotorLand ist eine Strecke wie jede andere, aber sie passt einfach zu meinem Fahrstil. Ich bin eine Fahrerin, der schnelle Kurven besonders viel Spaß machen. Ich habe jede Menge Selbstvertrauen damit, außerdem ist diese Strecke lang und passt wirklich zu meinem Stil. Ich hatte einen guten Rhythmus dort beim Testen und das Rennen lief gut. Seit diesem Sieg, wusste ich, dass ich öfter an der Spitze mitkämpfen, gute Zeiten setzen, noch härter arbeiten und als Fahrerin für die Zukunft wachsen könne.”

Die Welt des Motorrad-Rennsports war Maria Herrera noch nie fremd. Zu Hause in Talavera de la Reina, hatte ihre Kindheit sehr viel mit Reifen und Rennbenzin zu tun. Vater Antonio war selbst Fahrer und ist es in der Tat nach wie vor, denn er koonkurriert im Kawasaki Z Cup. Das erlaubt Vater und Tochter, ihre Leidenschaft zu teilen. Darüberhinaus, als er seine ersten Schritte im Rennsport machte, lernte Antonio mehrere bekannte Gesichter kennen, darunter keinen Geringeren als Àlvaro Bautista.

„Ich habe Alvaro immer gekannt; er ist ein Freund und ein WM-Pilot, und er hat mir viele Ratschläge gegeben und mir sehr geholfen. Seit ich geboren wurde, hatten wir Motorräder zu Hause. Mein Vater ist immer Rennen gefahren, daher begann ich schon mit Rennsport als ich noch sehr jung war - und ich habe schnell festgestellt, dass es mir gefällt. Er hat mir nie wirklich gesagt, dass ich fahren soll - ich war diejenige, die es wollte, und er hat nie Druck auf mich ausgeübt. Das machte mich reifer und führte dazu, dass ich alles, was mit Motorrädern zu tun hat, noch mehr genieße.”

Marias Entwicklung in der aktuellen CEV-Moto3-Saison scheint nicht mehr aufzuhalten. Am vergangenen Wochenende holte sie erneut einen überzeugenden Sieg in Navarra - ein Sieg, der bestätigte, dass der Aragon-Sieg zu Beginn der Saison nicht nur ein Strohfeuer war.

An diesem Wochenende nimmt Maria mit ihrem Debüt als Wildcard in der Moto3-WM eine weitere Stufe auf ihrer Karriere-Leiter. Allerdings darf man sich keine Illusionen machen: es geht rein ums Lernen, die Verbesserung von Rennen zu Rennen und darum, so viel wie möglich Erfahrung zu sammeln. Aber, was auch immer geschieht, es wird sicherlich ein unvergessliches Wochenende im Leben von Maria Herrera werden.

„Es ist die Weltmeisterschaft. Natürlich bin ich ein bisschen nervös, aber ich habe vor, es locker anzugehen, von den anderen zu lernen und Erfahrungen zu sammeln. Es gibt nicht wirklich Druck, daher kann ich es einfach genießen und kann so viel wie möglich von der schnellen Fahrern lernen, wenn ich die Chance bekomme. Sie sind sehr schnell und haben bereits 12 Rennen in diesem Jahr abgeschlossen, sie haben also schon viele Kilometer auf dem Buckel und haben einen guten Rhythmus. Ich werde einfach dazu stoßen und die Dinge ruhig angehen. Ich möchte, wenn möglich, die Zeiten, die ich zuvor erreicht habe, wiederholen oder schneller sein. Unser CEV-Moto3-Rennen lief sehr gut für mich, deshalb wäre es gut, wenn ich mich meine schnellste Rundenzeit noch einmal verbessern könnte.”

Mit Maria und Ana Carrasco, werden an diesem Wochenende in der Moto3 zwei Fahrerinnen am Start sein - zum letzten Mal, das dies der Fall war, war im Jahr 1994.

 

Tags:
Moto3, 2013, GRAN PREMIO IVECO DE ARAGÓN

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›