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Öttl stürmt in Aragón zum nächsten Top-10-Resultat

Öttl stürmt in Aragón zum nächsten Top-10-Resultat

Philipp Öttl von Tec Interwetten Moto3 Racing fuhr am Sonntag beim Grand Premio Iveco de Aragón der Moto3™-Klasse auf einen starken sechsten Platz.

Nachdem der 17-jährige Bayer beim letzten Rennen in Misano erstmals in die Top-10 eines Weltmeisterschaftslaufs vorgestoßen war, steigerte er sich jetzt, beim dritten Grand Prix auf spanischem Boden, weiter, kämpfte vom Start bis ins Ziel mit den weltbesten Fahrern dieser Kategorie und drehte mit 1:59,681 die schnellste Rennrunde.

Für die erste faustdicke Überraschung hatte Öttl bereits am Samstag im Qualifying gesorgt, indem er als Vierter in die zweite Startreihe preschte: „Ich habe einfach alles gegeben, dachte aber nicht, dass so eine gute Zeit dabei herauskommen würde“, staunte Öttl über sich selbst. „Diese Super-Zeit ist auf ein Zusammenspiel vieler Faktoren zurückzuführen. Ich bin einfach gut drauf, und das Motorrad funktioniert gut perfekt. Fürs Qualifiying haben wir ein neues WP-Federbein eingebaut, welches das Fahrverhalten weiter verbesserte.“


Mit einem perfekten Start gelang Öttl auf Anhieb der Anschluss an die spanischen Überflieger Alex Rins, Maverick Viñales und Alex Márquez, mit denen er mehrere Runden mitfahren konnte, bevor sich das Trio zentimeterweise absetzte. In der zweiten Rennhälfte wehrte sich Öttl dann lange gegen WM-Leader Luis Salom und den portugiesischen Mahindra-Werkspiloten Miguel Oliveira und machte auch dabei eine tolle Figur.

„Als ich am Anfang den drei Spaniern an der Spitze hinterherfuhr, fiel mir auf, wie präzise sie fahren. Dadurch schonen sie die Reifen etwas mehr und haben am Schluss mehr Reserven. Das zu beobachten, war eine wertvolle Erfahrung; mein Ziel für die Zukunft ist, das ebenso hinzukriegen. Die drei zu halten, ist mir nicht gelungen, doch möglicherweise wäre heute der vierte Platz drin gewesen.”

Sechs Runden vor Schluss gelang es seinen Gegnern zwar, Öttl auf Platz sechs zu verdrängen. Doch der Bayer gab nicht auf und kämpfte weiter hartnäckig um den vierten oder fünften Platz mit, den er im Finale nur wegen eines weinigen Fehlers bei einer Attacke auf Oliveira verpasste. Doch auch der sechste Platz war Grund genug, den Teenager bei der Rückkehr zur Box nach Kräften hochleben zu lassen.

„Ich bin sehr happy mit dem sechsten Platz und den zehn Punkten. Leider habe ich im Kampf um Platz vier einen kleinen Fehler gemacht, der mich den Anschluss an Salom und Oliveira gekostet hat. Ich wollte Oliveira noch überholen und zog bereits wieder auf die Ideallinie zurück, musste in diesem Moment aber schon wieder bremsen und umlegen für die nächste Kurve. Dabei hat’s mich ein bisschen verschlagen, und ich musste weit gehen. Trotzdem sind wir total zufrieden. Das Team hat das ganze Wochenende sehr, sehr gut gearbeitet, mein Motorrad war perfekt!“

 

Tags:
Moto3, 2013, GRAN PREMIO IVECO DE ARAGÓN, Philipp Oettl, Interwetten Paddock Moto3

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