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Pedrosa und Márquez ergreifen die Initiative in Sepang

Dani Pedrosa und sein Teamkollege Marc Márquez erzielten am Freitag, dem ersten Trainingstag für den Shell Advance Malaysian Motorcycle Grand Prix, ein positives Top-2-Ergebnis.

Pedrosa, Gewinner des letztjährigen Rennens in Sepang, schien vom ersten Moment an dasselbe Level zeigen zu wollen, welches er bereits vor 12 Monaten erreichte. Die Rechnung ging auf und der Spanier dominierte sowohl das Vormittags- als auch das Nachmittags-Training. Beide Male folgte Repsol Honda Teamkollege Márquez hinter ihm an zweiter Stelle.

Am Morgen hatte Pedrosa seine Pace auf der malaysischen Strecke bereits deutlich gemacht und nach 17 Runden die Uhr bei einer Bestzeit von 2:01,229 gestoppt. Bei seiner Rückkehr nach Sepang, zum ersten Mal seit der Vorsaison-Tests, folgte Márquez nur 0,367 Sekunden hinter seinem Boxennachbarn.

Die Lücke vergrößerte sich auf eine halbe Sekunde in der zweiten Sitzung, in der Pedrosa die Messlatte noch einmal höher legte und mit einer Rundenzeit von 2:00,554 der einzige Fahrer war, der die 2:01-Marke durchbrechen konnte.

„Heute lief es gut, wir hatten zwei gute Trainingseinheiten und konnten morgens und am Nachmittag unter trockenen Bedingungen fahren,” sagte Pedrosa, dessen Hüfte, die er sich bei seinem Aragón-Crash stark geprellt hatte, zwar wieder in Ordnung ist, aber immer noch schmerzt.

Pedrosa fuhr fort: „In der zweiten Session war es zunächst wahrscheinlich, dass die Strecke nach einem kurzen Schauer zwischen dem FP1 und FP2 nass sein könnte, aber es trocknete schnell ab und wir konnten weiter an unseren Setups arbeiten. Beim Sitzen auf dem Bike habe ich ziemliche Schmerzen, denn der Sitz ist sehr hart. Jetzt müssen wir abwarten, ob ein paar Entzündungshemmer helfen können, das Problem zu lindern. Wir werden vielleicht auch ein kleines Kissen unter mein Leder schieben, um die Stöße beim Fahren zu absorbieren.”

Márquez fasste den Tag so zusammen: „Wir waren in der Vorsaison schon hier und da saß ich zuvor kaum mal auf einem MotoGP-Motorrad. Darum war es ganz interessant, die Dinge so viele Runden und Kilometer später vergleichen zu können. Ich fühlte mich wohl, und das ist wichtig, wenn ich in jeder Runde konstanter sein will.”

„Auf einer einzigen Runde sind wir eine halbe Sekunde hinter Dani, der sehr schnell war, wie immer in Sepang, aber unsere Pace ist im Allgemeinen nicht zu weit weg. Wir müssen hart pushen, denn wenn er es schafft, dann heißt das, dass die Honda zu diesen Zeiten fähig ist. Ich hatte gehofft, konstanter zu sein, aber ich hatte einige Probleme beim Bremsen. Das konnten wir aber im ersten Training lösen. Wir müssen noch ein paar Dinge verbessern, aber ich habe festgestellt, dass wir bereits, sobald wir aus der Box kommen, schnell sein können.”

 

Tags:
MotoGP, 2013, Dani Pedrosa, Marc Marquez, Repsol Honda Team

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