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Bradl frustriert, aber hoffnungsvoll für Japan

Bradl frustriert, aber hoffnungsvoll für Japan

Nachdem er am vergangenen Wochenende in Sepang bei einem unglücklichen Sturz im vierten Training seinen rechten Knöchel brach, hatte LCR Honda MotoGP-Pilot Stefan Bradl versucht, am Freitag auf Phillip Island zu fahren. Bei einer medizinischen Untersuchung nach dem ersten Training wurde er allerdings für fahruntauglich erklärt.

Der deutsche MotoGP-Star unterzog sich nach dem Training am Morgen, bei dem er 11 Runden absolvierte und am Ende den 20. Platz belegte, einem weiteren medizinischen Check.

Ein Vier-Sekunden-Abstand zur Spitze und mangelnde Mobilität auf dem Motorrad, zusätzlich zu den starken Beschwerden mit seinem gebrochenen Knöchel, bedeuteten, dass er letztlich für eine restliche Teilnahme am Tissot Australian Grand Prix für untauglich erklärt wurde.

Danach sagte er zu motogp.com: „Wir haben versucht, zu fahren. Die Operation ist nur sechs Tage her, und uns war bewusst, dass die Chance, hier zu fahren, sehr klein war. Jeder hatte erwartet, dass ich in Japan zurückkehre. Das ist es jetzt auch, was wir tun werden.”

„Die Schmerzen waren zu stark, ich konnte mich nicht so gut auf dem Motorrad bewegen. Mein Knöchel war zu unbeweglich, daher konnte ich keinen Grund erkennen, warum ich fahren solle,” fügte er hinzu.

Trotz des Vorschlags, sich am Samstag einem weiterem medizinischem Check zu unterziehen, um eventuell doch starten zu können, entschied sich Bradl gegen eine Fortsetzung des Australien-Wochenendes.

„Ich werde nicht antreten und ich werde an keiner weiteren Trainingssitzung teilnehmen, weil mein Gefühl nicht gut ist und ich kein Vertrauen habe,” erklärte er. „Vor allem in den Rechtskurven habe ich jede Menge Probleme, darum sehe ich keinen Grund weiterzufahren, da wir im Rennen nichts erreichen können.”

 

Tags:
MotoGP, 2013, TISSOT AUSTRALIAN GRAND PRIX, Stefan Bradl, LCR Honda MotoGP

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