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Folger wechselt 2014 in die Moto2™-Klasse

Folger wechselt 2014 in die Moto2™-Klasse

Wie am Sonntag vor seinem sechsten Platz im Tissot Australian Grand Prix auf Phillip Island bekanntgegeben wurde, wird Jonas Folger, der derzeit in der Moto3™-WM mit dem Mapfre Aspar Team Moto3 unterwegs ist, im nächsten Jahr mit dem spanischen Rennstall Arginano & Gines Racing auf einer Moto2™-Kalex in die mittelschwere Grand-Prix-Kategorie aufsteigen.

Seit seinem Debüt im Jahr 2008 in der Weltmeisterschaft hat Jonas Folger in der 125-ccm- und Moto3™-Klasse viele Erfahrungen auf höchsten Level gesammelt und seit dem Sommer des vergangenen Jahres gehört er zur absoluten Spitze in der Moto3™-Meisterschaft.

Aufgrund seiner Körpergröße blieb ihm der große Erfolg bislang in dieser Saison noch verwehrt. Von dem her war der Wechsel auf eine schwerere Moto2™-Rennmaschine längst vorgezeichnet. Mit dem spanischen Arginano & Gines Racing konnte Folger nun seine Pläne für die Moto2™-Weltmeisterschaft 2014 besiegeln.

In seiner Rookie-Saison in der wohl am meisten ausgeglichenen Rennsport-Serie des Zweiradsport wird er eine Kalex pilotieren und kann daher mit jenem Chassis-Hersteller weiter zusammenarbeiten, mit dem er seit seinem Wechsel ins Aspar-Team Mitte der Saison 2012 viele schöne Erfolge feiern konnte. 

Folger nimmt aktuell den fünften Rang in der Gesamtwertung der Moto3™-Weltmeisterschaft 2013 ein und stand in dieser Saison zweimal auf dem Podium - in Jerez und Brünn. Zudem durfte er sich auch schon über zwei Pole-Positions in Mugello und Misano freuen.

Am Sonntag verpasste Jonas Folger auf Phillip Island erneut das Podium und fuhr als Sechster ins Ziel. Der Kalex-KTM-Pilot startete von Position zwei in das 15. Saisonrennen, nahm als einer der sieben Fahrer umfassenden Spitzengruppe die Sache gelassen und ruhig in Angriff, ehe er in Runde sieben erstmals in Führung ging.

„Dank einer großartigen Abstimmung habe ich mich heute wie schon lange nicht mehr am Motorrad super wohl gefühlt. Und zwar vom Anfang bis zum Ende des Rennens!”

Nachdem es ihm nicht gelang, sich von seinen Verfolgern zu lösen, lies sich Folger an das Ende der Gruppe fallen und wartete auf seinen Augenblick. Dieser Moment kam mit Beginn der letzten Runde, als er am Ende der Start-Zielgeraden zwei Gegner überholte und erneut das Kommando übernahm, doch vier Kurven später wurde er von einem anderen Fahrer von der Linie abgedrängt und verlor all seine Podiumschancen.

„Ich habe heute jederzeit alles unter Kontrolle gehabt. In den letzten Runden konnte ich mehr oder weniger im Handumdrehen wieder nach vorne stürmen, fühlte mich pudelwohl und ich war mir meiner Sache sicher. So sehr sogar, dass ein Podium-Finish außer Zweifel stand. Aber dann hat Márquez in der schnellen Links-Kurve meinen Windschatten genutzt und mich überholt. In der Anfahrt zur Honda-Hairpin fuhr er immer noch gleichauf neben mir und im nächsten Augenblick ist Salom mit einem gewaltigen Speed-Überschuss herangeflogen gekommen. Eine Berührung war unvermeidlich.”

„Zum Glück konnte ich gerade noch einen Sturz verhindern, aber diese Gelegenheit ließen sich einige Fahrer nicht nehmen, um innen durchzuschlüpfen.”

„Es ist schade, das Wochenende in dieser Art und Weise zu beenden. Aber Dinge wie diese passieren eben im Rennsport und etwas anderes, als für Japan auf mehr Glück zu hoffen, kann ich im Moment nicht tun.”

 

Tags:
Moto3, 2013, TISSOT AUSTRALIAN GRAND PRIX, Jonas Folger

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