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Lorenzo erreicht im nassen Motegi-Qualifying wichtige Pole

Yamaha Factory Racing-Pilot Jorge Lorenzo lieferte in einem verlängertem Motegi-Qualifying eine tolle Leistung ab und sicherte für den AirAsia Grand Prix von Japan die Pole-Position.

Nachdem die Trainingssitzungen am Freitag witterungsbedingt gestrichen wurden, hatten die Fahrer der Königsklasse am Samstagnachmittag ein spezielles 75-minütige Zeittraining zur Verfügung, um sich für die Startaufstellung zu qualifizieren.

Titelverteidiger Lorenzo nutzte die Sitzung voll aus, um ein geeignetes Setup zu finden, und nachdem er früh in der Sitzung mit Rivale Marc Márquez den Spitzenplatz hin- und her tauschte, fiel er zunächst auf der Zeitenliste zurück.

Nach einiger Arbeit an den Einstellungen seiner Werks-Yamaha kam er zurück und setzte sich 0,1 Sekunden hinter Márquez an zweite Position. Die provisorische Pole sollte weitere Male den Besitzer wechseln, bis Lorenzo 15 Minuten vor Schluss eine perfekte 1:53,965-Runde lieferte, um mit über einer halben Sekunde in Führung zu gehen.

Während sich seine Rivalen weiter verbessern konnten, war es auch ihm möglich, in den letzten Sekunden seine Zeit auf 1:53,471 zu verringern, um die Pole 0,65 Sekunden vor Márquez für sich zu entscheiden.

„Ich bin wirklich glücklich,” erklärte Lorenzo. „Es war nicht so einfach, denn meine letzte Erinnerung an Regen war Assen. Am Anfang hatte ich etwas Angst und wollte nicht stürzen. Wir hatten das Glück, dass wir ein längeres Qualifying hatten, um uns an die Strecke zu gewöhnen. Allmählich habe ich Vertrauen gewonnen und schließlich fühlte ich mich wirklich gut mit dem Bike und dem Grip der Strecke, vor allem beim Bremsen. Es spielt keine Rolle, ob es morgen nass oder trocken ist, es ist nicht mein Problem, darüber nachzudenken, ich muss bei allen Bedingungen fahren. Ein Regenrennen wäre allerdings besser für die Meisterschaft!”

Sein Teamkollege Valentino Rossi schien sich auf dem Twin Ring Motegi ebenfalls wohl zu fühlen. Der neunfache Weltmeister war einer der wenigen, die früh in der Sitzung an die Spitze der Zeitenliste geklettert waren. Seine Bestzeit von 1:54,732 reichte schließlich für Startplatz fünf.

Der Italiener kommentierte später: „Das Ergebnis ist nicht so schlecht, ich hatte auf die erste Startreihe gehofft, ich bin nicht so weit weg, aber ich bin dahinter. Ich fühlte mich mit dem Motorrad besser im Nassen. Als weniger Wasser auf der Strecke war und einige Stellen ziemlich abgetrocknet waren, konnte ich meine Zeit ein wenig, aber nicht genug für die erste Startreihe verbessern. Morgen wird es eine Überraschung sein, denn wenn es trocken ist, werden wir das Setup am Morgen erarbeiten müssen und versuchen, für das Rennen wettbewerbsfähig zu sein.”

 

Tags:
MotoGP, 2013, Valentino Rossi, Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing

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