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Bremsen waren das Hauptthema für Crutchlow und Smith

Monster Yamaha Tech3 beendete den Grand Prix von Japan mit Cal Crutchlow und Bradley Smith auf dem siebten und achten Platz. Nach dem Rennen sprachen die Engländer von Bremsen-Problemen und möglichen Lösungen für die Zukunft.

Das Qualifying in Motegi war eine schwierige Angelegenheit, mit Smith auf Platz 13 und Crutchlow nur zwei Positionen besser auf dem 11. Platz. Im Rennen am Sonntag, genoss Rookie Smith einen Blitzstart und setzte sich vor seinen erfahreneren Teamkollegen, der ihn aber im Verlauf des Rennens überholte. Später wurden beide von Yamaha Factory Racing-Fahrer Valentino Rossi hinter sich gelassen, der, wie Crutchlow, mit Brems-Problemen zu kämpfen hatte und somit zweimal in einer Kurve ins Strudeln geriet.

„In den ersten Runden rauchten unsere Bremsscheiben,” erklärte Crutchlow während eines Video-Interviews. „Wir hatten ein Problem mit der Bremse; sie überhitzte, was bedeutete, dass nur die Hälfte der Scheibe gebremst hat, also musste ich für einige Runden hinter Bradley bleiben, um die Bremsen abkühlen zu lassen. Es war ein bisschen gefährlich in den Bremszonen - ich wollte keinen großen Crash riskieren.”

„Wir haben auch den falschen Hinterreifen gewählt. Bradley und Jorge (Lorenzo, Yamaha Factory Racing) haben es richtig gemacht und den weichen benutzt. Vale und ich nicht; wir verwendeten den harten, der viel besser für die Honda geeignet ist. Wir benötigten Kantengrip, das war aber nie der Fall. Also, mit einer halben Bremsscheibe und den falschen Reifen, war es so wie es ist.”

„Wir konnten es nicht wissen nach dem Training am Morgen. Manche gingen in eine Richtung, einige in die andere, und so war es halt, aber Gratulation an Jorge, denn er ist fantastisch gefahren.”

Trotz aller Schwierigkeiten, war Crutchlow - der für mindestens die nächsten zwei Jahre ins Ducati Team wechselt - mit seiner Gesamtposition zufrieden.

„Ich habe jetzt den fünften Platz in der Meisterschaft sicher,” fuhr er fort. „Ich kann nicht mehr höher oder niedriger rutschen, darum bin ich froh darüber. Das heißt, wir sind das beste Satelliten-Team und -Fahrer und Tech3 macht einen guten Job. Ich werde in Valencia wieder alles geben.”

Im Falle von Smith, war das Rennen in Motegi eines seiner stärksten seiner bisherigen Rookie-Saison.

„Absolut,” begann er. „Von 13. Position in der Startaufstellung war ich ein wenig besorgt, dass wir unser Rennen versaut hätten, bevor wir es begonnen haben, aber ich hatte einen guten Start und war aggressiv genug in Kurve 1. Ich hatte ein bisschen Glück, denn niemand kam wirklich weit nach außen, so dass ich an der Außenseite vorbei gehen und mich gleich zu Beginn an eine gute Position setzen konnte - es war gut, um es gelinde auszudrücken! Leider bekam ich im Rennverlauf ein paar Probleme mit dem Grip in einigen Bereichen. Es fehlt mir immer noch ein bisschen Erfahrung, ich war wahrscheinlich ein bisschen zu aggressiv in Anbetracht der Position an der ich mich befand, und die Tatsache, dass Cal dicht hinter mir war. Alles in allem, war es ein Erfolg, nach sehr schwierigen und sehr anstrengenden drei Rennen, mit solchen Ergebnissen heimzufahren.”

Auch Smith sprach über seine Meinung und Anregungen zu den Bremsen:

„Ich wusste, dass die Bremsen ein Problem sein könnten. Ich mag die größeren 340mm-Bremsen, die Brembo an diesem Wochenende mitgebracht hatte, wirklich sehr. Ich hatte keine Probleme während des Rennens und ziehe sie wahrscheinlich den 320mm-Scheiben vor, darum glaube ich, dass wir für das nächste Jahr an dieser Lösung arbeiten müssen; von Seiten der Sicherheit, glaube ich, ist es sicherer, mit dem 340ern zu fahren, wir müssen also ein wenig mehr mit den Organisatoren sprechen.”

 

Tags:
MotoGP, 2013, Cal Crutchlow, Bradley Smith, Monster Yamaha Tech 3

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