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Honda: Saison-Nachbesprechung mit Nakamoto und Suppo

Honda: Saison-Nachbesprechung mit Nakamoto und Suppo

Nach dem Abschluss einer erfolgreichen Saison in der Fahrer-, Team- und Konstrukteurs-WM, fassen Shuhei Nakamoto (HRC Executive Vice President) und Livio Suppo (Teamchef des Repsol Honda Team) das Jahr noch einmal zusammen.

Sie nahmen sich eine kleine Auszeit von ihrem geschäftigen Testprogramm in Valencia, um im Gespräch mit der weltweiten Presse die Saison 2013 zu bewerten.

Es war eine weitere sensationelle Saison für das Repsol Honda Team, das Werksteam von HRC. Rookie Marc Márquez wurde im letzten Rennen der Saison zum Weltmeister gekrönt und Teamkollege Dani Pedrosa erzielte den dritten Rang in der Meisterschaft.

Nakamoto begeistert: „Wir sind sehr glücklich! Um ehrlich zu sein, vor dem Start der Saison hatten wir nicht erwartet, dass Marc die Meisterschaft in diesem Jahr gewinnen würde. Wir wussten, er hatte das Potenzial, mehrere Rennen zu gewinnen, und er lernte sehr schnell! Normalerweise ist es schwierig für einen Rookie, eine gute Rundenzeit während des gesamten Rennens zu halten, da die MotoGP-Maschine sehr anspruchsvoll für die Reifen ist. Aber seit Assen verstand es Marc, die Reifen bis zum Ende des Rennens zu verwalten.”

„Bevor Dani den Unfall auf dem Sachsenring hatte, war er in sehr guter Form, aber danach war er körperlich nicht in der Lage, um Siege kämpfen. Dann noch der Vorfall in Aragón, was sehr unglücklich war. Ohne die Stürze hätte Dani mit Sicherheit bis zum Ende mit Jorge (Lorenzo) und Marc gekämpft.”

Der Japaner fügte hinzu: „Diese Saison haben wir mit jeweils neun Siegen gesehen, dass die Yamaha- und Honda-Maschinen sehr ähnlich in der Leistung sind. Die Saison 2014 hat bereits begonnen und wir müssen über den Winter hart arbeiten, um unsere Maschine zu verbessern und sie wettbewerbsfähiger zu machen. Das ist unser Ziel.”

„Die ersten Rückmeldungen bezüglich des RCV1000R 'Production Racers' waren sehr positiv, zu diesem Zeitpunkt hatten sie aber nicht genug Zeit, um die richtigen Einstellung zu finden. Die allgemeinen Feedbecks der Fahrer sind sehr positiv, aber um eine gute Rundenzeit zu erreichen, brauchen sie mehr Zeit.”

Teamchef Suppo fasste die Saison folgendermaßen zusammen: „Wir wussten, das Marc schnell ist, aber seine Konstanz war unglaublich. Er konnte auch sehr gut mit dem Druck umgehen, nach dem, was in Phillip Island passiert war, und was vor allem in Valencia auf ihm lastete. Er hat stets gelächelt und stellte sicher, dass der Teamgeist stark blieb und weiterhin in einem positiven Licht dastand. Die Herangehensweise in Valencia war perfekt, es ist sehr beeindruckend, einen jungen Fahrer so ausgereift zu sehen, der in der Lage ist, mit solch schwierigen Situationen umzugehen.”

Bezüglich Pedrosas Saison fügte Suppo hinzu: „Leider hatte Dani großes Pech. Er hatte in dieser Saison so gut wie keine Stürze, aber bei einem der wenigen auf dem Sachsenring, als er die Meisterschaft anführte, verletzte er sich und hatte dann ohne eigenes Verschulden einen weiteren Ausfall in Aragón. Ohne diese beiden Rennen, die er glaube ich, hätte gewinnen können, oder im schlimmsten Fall auf dem zweiten Platz beendet hätte, kann man sich leicht vorstellen, dass er in Valencia auch für den Titel hätte kämpfen können. Sein Potenzial ist nach wie vor sehr hoch und wir sind sicher, dass er im nächsten Jahr wieder beim Titelkampf dabei ist.”

 

Tags:
MotoGP, 2014, Repsol Honda Team

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