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Marquez beim ersten Sepang-Test schnellster

Wie schon an den ersten beiden Tagen auch unterstrich Marc Marquez am Donnerstag seine Form. Dank seiner erneuten Bestzeit vom Vormittag blieb der spanische Youngster beim ersten Sepang-Test ganz vorn.

Der MotoGP™-Weltmeister Marc Marquez verlor am letzten Testtag in Malaysia keine Zeit und nutzte die kühleren Bedingungen vom Vormittag. Er kam auf eine Bestzeit von 1:59,533 Minuten, welche leicht schneller als der Testrekord von Casey Stoner aus dem Jahr 2012 war. Der Australier donnerte damals mit dem Honda-Prototypen in 1:59,607 Minuten um den Sepang Circuit.

Marquez fuhr später eine Rennsimulation und lieferte dabei 15 Runden hintereinander unter 2:01 Minuten ab.

Die ersten Stunden des heutigen dritten Testtages hatten etwas von einer Qualifikations-Sitzung, denn die Piloten schienen wahrlich um Platzierungen zu kämpfen.

Der neunfache Weltmeister Valentino Rossi fuhr dabei seine persönliche Sepang-Bestzeit in 1:59,727 Minuten, Teamkollege Jorge Lorenzo holte sich Rang drei. Der Spanier kam auf seiner zweiten fliegenden Runde auf eine Marke von 1:59,866 Minuten.

Wie Marquez auch gingen die beiden Yamaha Factory Piloten später auf Long-Runs. Sie arbeiteten dabei an der Haltbarkeit der Reifen und am Spritverbrauch, um sich auf die neue Konkurrenz der Open-Klasse vorzubereiten. Letztere Maschinen werden für ein Rennen 24 Liter Sprit zur Verfügung haben, die Werksmaschinen nur deren 20.

Das Potenzial der neuen Open-Motorräder zeigte Aleix Espargaro auf der FTR Yamaha des NGM Mobile Forward Racing Teams eindrucksvoll auf. Der Spanier kam auf der siebten seiner heutigen 43 Runden auf eine Bestzeit von 1:59,998 Minuten. Der Ältere der beiden Espargaro-Brüder war eines der großen Gesprächsthemen der Woche - er war rund zwei Sekunden schneller als Teamkollege Colin Edwards, der den Donnerstag auf Rang 14. beendete.

Stefan Bradl (LCR Honda, +0,579) klassierte sich knapp hinter Espargaro auf Rang fünf und musste am Donnerstagvormittag einen Sturz wegstecken. Dieser passierte an gleicher Stelle, wo er sich beim Grand Prix im letzten Oktober das Fußgelenk brach. Dieses Mal blieb der Deutsche unverletzt und konnte sofort wieder in das Geschehen eingreifen.

Dani Pedrosa aus dem Repsol Honda Team ging den Tag etwas ruhiger an und musste am Vormittag auch ein Mal von der Piste. Später zog er das Tempo wieder an und arbeitete sich noch auf den sechsten Tagesrang nach vorn. Er kam auf eine Bestmarke von 2:00,223 Minuten.

Anständige Zeit auf für Andrea Dovizioso aus dem Ducati Team. Mit 2:00,370 Minuten schloss er den Donnerstag als Siebter ab. Der Italiener schaffte damit eine der besten Test-Zeiten Ducatis in Sepang. Gegenüber dem Mittwoch konnte sich Dovizioso um 0,776 Sekunden steigern - und war damit auch um 0,7 Sekunden schneller als sein neuer Teamkollege Cal Crutchlow. Der Engländer landete auf dem zwölften Platz.

Für beide Ducati-Piloten stehen für den zweiten Sepang-Test Ende des Monats neue Teile und Updates bereit.

Wie auch sein älterer Bruder konnte Rookie Pol Espargaro beeindrucken. Der Monster Yamaha Tech 3 Pilot stellte seinen Teamkollegen in den Schatten und schnappte sich den achten Rang - nur 1,122 Sekunden hinter Marquez.

Teamkollege Bradley Smith wurde Elfter, ging am Donnerstag aber nicht auf die ultimative Zeitenjagd. Der Tech 3 Pilot hofft jetzt auf technische Verbesserungen und dass Yamaha dem Team Anfang 2014 noch das stufenlose Getriebe zur Verfügung stellt.

Andrea Iannone aus dem Pramac Racing Team und Alvaro Bautista von GO&FUN Honda Gresini rundeten die Top Ten ab, beide verloren etwas über einer Sekunde auf die Bestzeit. Die RCV1000R Piloten Nicky Hayden (Drive M7 Aspar) und Scott Redding (GO&FUN Honda Gresini) holten sich die Ränge 13 und 21 und hoffen darauf, dass der neue Honda Production Racer vor dem Saisonauftakt noch etwas schneller werden wird.

Suzuki Test Team Pilot Randy de Puniet wird im Laufe des Jahres weiter arbeiten, um die derzeitige Lücke von drei Sekunden auf die Spitze zu schließen. Mit der Entwicklungsmaschine von Suzuki klassierte er sich auf dem 17. Rang.

Die meisten Piloten legten kurz vor 14 Uhr Ortszeit eine Mittagspause ein, als die Temperaturen anzogen. Am Nachmittag konzentrierten sich viele Fahrer dann auf Long-Runs, um - gerade in den Werksteams - Informationen über den Spritverbrauch sammeln. Dieses Jahr steht ihnen noch ein Liter weniger zur Verfügung, als noch 2013.

Bridgestone hatte diese Woche auch einen neuen Reifen dabei, der von den Fahrern getestet werden sollte. Die Konstruktion war ähnlich der, die schon im November beim Valencia-Test eingesetzt wurde, nur die Reifenmischung wurde auf die Hitze von Sepang angepasst. Der japanische Reifenlieferant sammelte Daten, um 2014 eine noch bessere Performance zu erzielen.

Die kompletten Rundenzeiten aller Fahrer gibt es in der Sepang 1 Test Ergebnis-Übersicht. Die Piloten der Königsklasse werden vom 26. bis 28. Februar wieder auf dem Sepang International Circuit unterwegs sein und erneut die Testarbeit aufn

Tags:
MotoGP, 2014

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