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Suzuki zufrieden mit Fortschritten bei Magneti Marelli ECU

Das Suzuki Test Team nutzte letzte Woche die MotoGP™-Tests auf dem Sepang International Circuit. Randy de Puniet und seine Mannschaft konzentrierten sich dabei auf die Einheitselektronik der Magneti Marelli ECU-Hardware.

Suzuki plant mit einer MotoGP™-Rückkehr im Jahr 2015. Seit letztem Jahr testet der Hersteller mit einer Elektronik des japanischen Herstellers Mitsubishi, doch ab 2014 muss in der MotoGP-Klasse eine ECU-Hardware gefahren werden, die von Dorna Sports und Magneti Marelli zur Verfügung gestellt wird. Suzuki hat mit den Tests dieser Einheitselektronik letzte Woche in Malaysia getestet.

Während Open-Maschinen auch die Einheits-Software nutzen müssen, konnte Suzuki als Werks-Team selbstgeschriebene Programme verwenden und entwickeln.

„Es ist wichtig für uns hier zu sein, denn es ist die erste Möglichkeit uns mit allen anderen zu messen“, erklärte Team Manager Davide Brivio. „Um ehrlich zu sein hatten wir ein wenig Probleme mit der Elektronik, denn wir haben gerade erst das Magneti Marelli System implementiert. Wir wollten einfach einen ersten Test fahren und wir konnten tatsächlich den kompletten Test mit Magneti Marelli fahren. Das ist ein gutes Zeichen. Natürlich haben wir noch Probleme zu lösen. Wir arbeiten an Mappings und müssen das System noch kennenlernen, solche Sachen halt.“

Wenn Suzuki in die Weltmeisterschaft zurückkehrt, werden sie, wie alle anderen Werks-Motorräder auch, mit 20 Litern Sprit pro Motorrad und Rennen auskommen müssen.

„Wir müssen die 20 Liter natürlich im Blick behalten, aber im Moment hat das keine Priorität“, so Brivio weiter. „Wir konzentrieren uns mehr auf die Abstimmung der Elektronik. Derweil bedeuten die 20 Liter natürlich noch etwas Arbeit am Motor, auch aus mechanischer Sicht. Im Werk arbeiten wir an den nächsten Entwicklungen und Ende des Jahres wird dieser Aspekt eine größere Priorität bekommen.“

Brivio bestätigte, dass Suzuki auch beim zweiten Sepang-Test Ende des Monats dabei sein wird. Außerdem stehen mehrere Tests, die nach ausgewählten Rennen der Saison 2014 gefahren werden, auf dem Programm. Darunter auch die in Austin und Argentinien, sowie auf diversen europäischen Rennstrecken.

Beim Test letzte Woche war Suzuki-Pilot Randy de Puniet fleißiger als alle Anderen: Er umrundete den Sepang International Circuit 238 Mal, das sind 1.319 Kilometer.

Tags:
MotoGP, 2014

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