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Licht an! Die Pressekonferenz zum Auftakt in Katar

Licht an! Die Pressekonferenz zum Auftakt in Katar

Am morgigen Donnerstagabend startet nicht nur der Commercial Bank Grand Prix von Katar, sondern auch die Weltmeisterschaft 2014. Bei der heutigen Pressekonferenz taten die letztjährigen Top-Fünf mit Marc Marquez, Jorge Lorenzo, Dani Pedrosa, Valentino Rossi und Cal Cruchtlow ihre Meinungen kund. Mit dabei war auch Aleix Espargaro, der in der Testsaison starke Lesitungen zeigen konnte.

Die erste und wichtigste Frage der ersten Pressekonferenz der MotoGP™-Saison 2014 richtete sich wenig überraschend an Weltmeister Marc Marquez: Hält er sich und sein vor Kurzem gebrochenes Bein für fit genug, um das Projekt Titelverteidigung in der Königsklasse aufzunehmen?

Der jüngste MotoGP™-Weltmeister aller Zeiten sagte dazu: „Es wird besser, aber wir werden es nicht genau wissen, bis ich auf dem Motorrad gesessen habe. Es wird etwas dauern, ehe ich wieder auf Pace komme. Es war schwer, denn ich habe über einen Monat Trainingszeit verloren, fünf Tage lang konnte ich nicht einmal laufen. Ich kann jetzt laufen und ich denke, dass es auf dem Motorrad gehen wird.“

„Es war schwer zu Hause zu sitzen, als alle anderen getestet haben“, fügte er an. „Trotzdem fühle ich mich jetzt ok und ich freue mich, dass es wieder los geht. Ich bin mir nicht sicher, ob das Ziel hier auf Sieg lauten sollte, denn ich muss über das Wochenende erst mal sehen, wie es mit meinem Fuß wird.“

Ex-Weltmeister Jorge Lorenzo hatte vor der Pressekonferenz zusammen mit seinem Teamkollegen Valentino Rossi noch die neuen Farben von Movistar Yamaha MotoGP präsentiert. Der Spanier meinte: „Es ist toll, dass Movistar bei uns an Bord gekommen ist und ich freue mich auf die Rennen. Körperlich bin ich bei fast 100 Prozent, aber ich hatte diesen Winter drei Operationen und ich musste richtig hart arbeiten, um wieder fit zu werden. Das erste Rennen ist wichtig, da will man keinen Fehler machen und stürzen. Es ist wichtig, dass wir wenigstens aufs Podest kommen.“

Dani Pedrosa sah das etwas anders: „Das erste Rennen ist natürlich ein Knackpunkt, aber wir haben eine lange Meisterschaft vor uns, mit 18 Rennen, in denen du beweisen musst dass du der Beste bist. Natürlich will ich bestmöglich starten, aber das wollen alle!“

Valentino Rossi freut sich derweil auf seine 19. Grand Prix Saison. „Wir müssen versuchen zu sehen, auf welchem Level wir dieses Jahr sind, sobald die Rennen starten“, so der Italiener. „Bei den Tests waren wir etwas konkurrenzfähiger. Ich glaube, dass Aleix (Espargaro) und die Ducati-Jungs sowohl in Rundenzeiten, als auch bei der Renn-Pace stark sein können. Die Rennen könnten aber gerade am Start und im ersten Teil ganz anders als letztes Jahr werden.“

Vor seinem Ducati-Debüt zeigte sich Crutchlow ehrlich und offen wie immer. „Ich versuche ein neues Motorrad zu erlernen und ich muss meinen Fahrstil anpassen. Ich muss härter bremsen und größere Schräglagen fahren, anstatt mehr Kurvenspeed mitzunehmen. Wir machen Fortschritte. Andrea Dovizioso hat beim Testen in Sepang gezeigt, dass unser Bike über eine Runde schnell ist. Jetzt müssen wir schauen, ob wir das im Rennen hinbekommen.“

NGM Forward Racing Neuzugang Aleix Espargaro war bei den Testfahrten auf seiner Open-Yamaha konstant an der Spitze des Feldes zu finden gewesen. Zur bevorstehenden Saison sagte der Spanier: „Ich habe ein richtig konkurrenzfähiges Paket und ich bin gespannt auf die Saison. Die große Frage wird sein, ob wir unsere gute Pace der Tests auch über die Renndistanz bringen. Unsere Simulationen haben gezeigt, dass wir das können. Ende letzten Jahres war es hart für mich, ich hatte das Ziel aus den Augen verloren und es war eine harte Entscheidung, das Team zu wechseln. Aber jetzt bin ich über meine Entscheidung zufrieden.“

Was die neuen Regelungen zwischen Werks- und Open-Teams in der MotoGP™ angeht, hatten die Piloten jeweils ihre eigenen Meinungen. Lorenzo sagte: „In einer idealen Welt hätten wir 10 oder 15 Fahrer, die in einer Klasse um den Titel fighten – das muss das Ziel sein.“

Espargaro, der selbst der Top-Open-Pilot der Saison-Vorbereitung war, sagte: „Wir fahren für die Fans und wir müssen eine gute Show abliefern. Es wäre toll, wenn wie mehr starke Motorräder hätten – und hoffentlich kommt das so.“

Für Crutchlow spielt eher das Level seiner Ducati eine Rolle, als die Einteilung nach Werk oder Open. Er sagte: „Aleix (Espargaro) hat gezeigt, dass er auf der Open schnell sein kann. Ich glaube aber nicht, dass der weichere Reifen überhaupt irgend einen Vorteil hat, aber wir werden sehen, was passiert.“

Die freien Trainings der MotoGP zum Commercial Bank Grand Prix von Katar starten am morgigen Donnerstag um 19:55 Uhr Ortszeit (Moto3: 18:00; Moto2: 18:55)

Mit dem motogp.com VideoPass alle Sessions live schauen.

Tags:
MotoGP, 2014, COMMERCIAL BANK GRAND PRIX OF QATAR

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