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Antonio Jimenez über das Potential Bautista’s, zu gewinnen

Trotz, dass Alvaro Bautista und sein Cheftechniker Antonio Jimenez vom Katar Grand Prix keine Punkte mitnahmen, gehen beide optimistisch nach Austin da der Spanier für zwei Runden auf einem Podiumsplatz lag.

Bautista war über das gesamte Losail Wochenende sehr stark, er qualifizierte sich mit seiner Satelliten Honda in Factory Option auf einem beeindruckenden zweiten Startplatz. Er fand sich im ganzen Rennen im Kampf um das Podium, bis er in der 21. und damit vorletzten Runde des Grand Prix in der zweiten Kurve stürzte. 

„Ich bin okay - ich habe mich nicht verletzt, “bestätigte Bautista nach dem Rennen. „Der Sturz war komisch. Ich bog in Kurve 2 mehr oder weniger normal ein, ein wenig auf der Bremse, aber plötzlich verlor ich das Vorderrad. Ich hatte während des Rennens einige Probleme mit der Bremse; es war sehr ungewöhnlich und nicht konstant. Ich weiß nicht ob die Bremse der Grund für den Sturz war aber, egal, es war mein Rennen und es war eine große Enttäuschung für mich.“

Wenn das Ergebnis auch nicht nach seinem Geschmack war, aber Bautista war erfreut teilweise lange Zeit im Rennen gegen Leute wie Marc Marquez, Valentino Rossi, Dani Pedrosa und Stefan Bradl gekämpft zu haben. Sein Cheftechniker Antonio Jimenez betonte dabei, dass die spezielle und effektive Planung der Vorsaisontests der Schlüssel für diesen starken Start in die neue Saison war.

„Bei seinem ersten Grand Prix in diesem Jahr waren wir in der Lage die Vorteile aus der guten Arbeit der Wintertests zu nutzen und wir steigerten uns zur selben Zeit auch in anderen Aspekten,“ erklärte Jimenez zu Baustista’s bestem Auftakt einer Saison in der Königsklasse, in Erinnerung an seinen sechsten Platz in Katar im letzten Jahr.

„Seit des ersten freien Session fühlte sich Alvaro gut; im Qualifying verpassten wir die Pole um ein paar Tausendstel und Dank des konstanten Motorrades auch in Bezug auf die Nutzung der Reifen, waren wir bereit für ein gutes Rennen. Am Sonntag bestätigten wir es: Alvaro verlor am Start zwar etwas Zeit, aber er konnte sich wieder nach vorne in die führende Gruppe fahren. Wir konnten das Rennen zwar nicht beenden, aber wir verlassen Katar mit einem guten Gefühl und dem Wissen, dass wir über ein Package zum gewinnen verfügen: Wir haben mit den Besten gekämpft und wir holten aus den Bridgestone Reifen alles heraus, deshalb denke ich, werden wir beim nächsten Grand Prix ganz konkurrenzfähig sein.“

Jimenez weist auf die besonders starken Seiten von Bautista’s RC212V hin:

„Wir sind bei der Elektronik gut, im Bereich der Kraftübertragung als auch der Motorbremse, aber ich würde sagen, dass wir den größten Schritt im Bereich des Fahrwerks gemacht haben. Das ist unser drittes Jahr in dem wir mit Showa zusammen arbeiten und wir ernten jetzt die Früchte aus den ersten beiden, gemeinsamen Jahren. Im Vergleich zum Jahresende 2013 haben wir mit dem neuen hinteren Federbein einen weiteren Schritt nach vorne gemacht, zuletzt beim Test in Sepang. Während des Rennens hatten wir nur ein kleines Problem mit den Bremsen, welches im Training nie aufgetreten ist; da müssen wir mit Nissen noch daran arbeiten um dies zu verbessern.

„Letztendlich, der Benzinverbrauch; Durch die Arbeit am Mapping des Motors und der Reduzierung des durchdrehenden Hinterrades kamen wir mit den 20 Litern gut zurecht. Leider konnten wir das Rennen nicht beenden, hatten aber bis zwei Runden vor Schluss die Situation ganz gut unter Kontrolle. Wir sind zufrieden und auf einer Strecke, die uns normal nicht so gut liegt, eine so gute Leistung zu zeigen, ist glaube ich nicht schlecht.“

Katar erwies sich für Gresini sonst auch ganz erfreulich, da deren Fahrer Scott Redding auf dem Open Motorrad des Teams auf den siebten Platz fuhr. Beide Fahrer reisen nun zum Circuit of the Americas nach Austin, wo Bautista 2013 beim damals ersten MotoGP™ Rennen in Austin auf den achten Platz fuhr.

Tags:
MotoGP, 2014

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