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Rossi: "Ich möchte so lange Motorradrennen fahren, so lange ich es kann"

Zusätzlich dazu, dass er zu Sky Italia sagte er beabsichtige seinen Yamaha Vertrag zu verlängern, gab Valentino Rossi auch einen Einblick in seine Rivalitäten, seine Nachfolger, und was das Leben nach dem MotoGP so bringen könnte.

Die Schlagzeile war natürlich die Wiederbelebung seines Kampfes mit Marquez – was denkt er über den Weltmeister, und ist er verärgert darüber, dass seine Rekorde eines Tages gebrochen werden: „Er ist wirklich gut, es macht mir Angst, aber er ist ein netter Typ und immer bereit zu kämpfen. Er ist jemand der es ganz genau weiß wie man ein Motorrad fahren muss und er möchte immer gewinnen, vorne sein – er ist ein großartiger Gegner."

„Es wird eine lange Zeit dauern (um meine Rekorde zu brechen), aber er hat das Potential dazu. Ich weiß es nicht ob es mich ärgern wird, aktuell ist es noch nicht zu Ende und er muss noch eine Menge Rennen gewinnen."

Zu seiner Freundschaft mit Lorenzo, die sich seit damals scheinbar drastisch verbessert hat, sagt Rossi: „Es ist gut. Wir haben einiges zusammen erreicht. In der Vergangenheit waren wir sehr unausstehlich, aber jetzt respektieren wir uns. Das gibt uns die Möglichkeit, dass wir die Yamaha zusammen verbessern. Natürlich bin ich sein erster und er mein erster Gegner. Aber ich mag es der Teamkollege von Lorenzo zu sein, ich hoffe er bleibt bei Yamaha."

In der Vergangenheit gab es zwischen Lorenzo und Rossi viele tolle Kämpfe, an was für weitere Fights und Gegner erinnert sich Rossi über die Jahre: „Ich hatte so viele: Capirossi in der 250er, dann in der 500er Biaggi, Gibernau, wieder Capirossi, dann Lorenzo, Stoner, Pedrosa – jetzt ist Marquez da. Sie werden immer ein wenig stärker."

Wenn er mal sein Leder an den Nagel hängt, ist er zuversichtlich, dass er die italienische Flagge sehr gut vertreten hat: „Es gibt meiner Meinung nach so viele starke italienische Fahrer. Ich würde sagen Fenati, Bagnaia, Morbidelli und da ist mein Bruder der in der CEV fährt, Bulega, ich habe sicher welche vergessen. Wie auch immer, es gibt bestimmt 10 die einmal mein Nachfolger werden können."

Zwei der vorgenannten sind natürlich dieses Jahr, in dem Rossi unterstützten Team, Sky Racing Team VR46 in der Moto3™. Katar lief vielleicht nicht ganz nach Plan, aber Rossi ist erfreut wie sich die Sache entwickelt. „Ich bin damit sehr zufrieden, wir haben mit dem Team und der an der Arbeit mit Sky Spaß. Wir haben um Fenati und Bangaia herum eine Mannschaft auf dem höchsten Niveau aufgebaut. Ich muss sagen, dass uns im ersten Rennen speziell Fenati etwas enttäuschte, denn von ihm hatten wir viel mehr erwartet -  denn er hat Potential. Aber wir sind ein neues Team und wir benötigen etwas Zeit um anzukommen."

Sollten diese junge Fahrer mal seinen Platz einnehmen schließt Rossi den Wechsel in eine Rallye Serie nicht aus. Er hat in letzter Zeit großes Interesse daran gezeigt: „Ich liebe es, es ist meine große Passion. Ich bin Auto gefahren, ich bin Rallye gefahren, die Monza Rallye am Ende des Jahres. Ich fuhr auch in der Rallye-Weltmeisterschaft, aber ich habe mich dazu entschieden, dass ich so lange es geht Motorradrennen fahren werde. Dann werde ich es sehen."

Tags:
MotoGP, 2014, Valentino Rossi

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