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Corsi: „Wenn ich im Qualifying besser werde, kann ich Großes schaffen"

Corsi: „Wenn ich im Qualifying besser werde, kann ich Großes schaffen"

Nach seinen beiden fünften Plätzen bei den Grands Prix in Katar und Americas blickt der NGM Forward Racing Pilot Simone Corsi auf seinen Start in die Moto2™ Saison zurück. Der Römer unterstrich dabei, dass er sich vor allem Samstags steigern will...

Simone, vom technischen Standpunkt her: Was fehlt dir zum Sieg?

Was das Motorrad angeht überhaupt nichts. Wir haben mit dem Kalex Chassis eine gute Basis und 2013 konnten wir damit extrem konkurrenzfähig sein, auch wenn uns einige der letzten Updates fehlten. Vielleicht fehlt es einfach noch etwas an Gefühl, denn wir haben auch zwei Tests auslassen müssen und das könnte uns schon beeinflusst haben. Insgesamt aber fühlen wir uns gut, was die Technik angeht.

Du bist eigentlich ein ausgebildeter Polizei-Beamter – musstest du irgendwelche Opfer bringen?

Bis jetzt noch nicht. So lange ich Rennen fahre, baut die Polizei alles um meine Rennfahrerkarriere herum auf. Wenn ich aufhöre, würde ich dann gern komplett Polizei-Mann werden.

Der nächste Lauf der Weltmeisterschaft findet in Argentinien statt, was eine neue Strecke für alle ist. Macht das für dich einen großen Unterschied?

Es wird logischerweise für alle gleich sein, außer für Terol und Rabat, die letztes Jahr dort getestet haben. Besonders Tito war sehr stark unterwegs und könnte auf der Strecke daher einen Vorteil haben, aber wir haben dort auch vier Tage und wir werden im Laufe des Wochenendes alle schneller werden. Ich bin beim Lernen neuer Strecken schnell genug und ich glaube nicht, dass es zu schwierig wird.

Du hast in dieser Saison in Katar und in Texas schon zwei Mal mächtig aufholen müssen. Wenn du im Qualifying besser abschneiden würdest, würde das dir das Leben vielleicht einfacher machen...

Ja, das hat uns in Losail und Austin gefehlt. Es kann schwer werden, wieder nach vorn zu kommen, denn du siehst dich in eine ganze Reihe Fights verwickelt. Vielleicht sagen die zwei fünften Plätze im Rennen mehr über das Qualifying aus, als irgendetwas anderes – gerade wenn man bedenkt, dass ich in beiden Rennen in der ersten Runde Zehnter war. Von dort aus ist es immer schwer, sich zur Spitze durch zu pushen, auch wenn meine Pace gut war.

Wenn du jetzt in die MotoGP™ aufsteigen könntest, welches Motorrad hättest du dann gern?

Natürlich ist für jeden Fahrer ein Werksmotorrad ein Traum, aber davon gibt es zur Zeit nicht so viele. Wenn ich zur Zeit unser Motorrad wählen müsste: die Forward-Yamaha. Das ist definitiv eine gute Basis, um in der Königsklasse gut unterwegs zu sein.

Tags:
Moto2, 2014

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