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Fenati zurück auf der Siegerstraße

Fenati zurück auf der Siegerstraße

Zwei Jahre nach seinem Überraschungs-Sieg in Spanien, damals in seinem erst zweiten Grand Prix überhaupt, ist Romano Fenati in Argentinien mit dem von Valentino Rossi unterstützten SKY Racing Team VR46 wieder auf das oberste Treppchen zurückgekehrt.

Romano Fenati startete in Argentinien aus der zweiten Startreihe und zeigte über die 21 Runden auf dem Termas de Rio Hondo Circuit eine starke Leistung. Erst in der letzten Runde konnte er mit zwei mehr als entschlossenen Manövern an Alex Marquez und Jack Miller vorbei gehen.

Auch Efren Vazquez und Livio Loi mischten im Fight um den Moto3™-Sieg kräftig mit, doch am Ende war es Fenati, der die maximale Punktausbeute mitnehmen konnte. Der Sieg war ein ganz besonderer, wie der Italiener nachher zu Protokoll gab.

„Wieder zu gewinnen ist eine unglaubliche Erfahrung und wir haben als Team eine großartige Leistung gezeigt“, sagte er. „Wir haben uns mit Miller so viele Male überholt, das war ein toller Fight. Er ging sehr fair mit mir um, aber leider ist mir in der letzten Kurve fast das Vorderrad weggerutscht. Ich habe die Kontrolle verloren und der Kontakt war unvermeidbar. Ich möchte mich entschuldigen. Er ist jetzt sauer, aber wir werden schon bald sprechen. Gegen Halbzeit des Rennens waren die Reifen schon ziemlich hinüber und ich bin ein paar Mal fast gestürzt.“

„Am Samstag hatte ich Fieber und kein gutes Gefühl auf dem Motorrad. Ich habe nicht geglaubt, dass ich das ganze Rennen über an der Spitze mitfahren könnte, aber ich hatte einen guten Start und ich sah die Chance für die Attacke. Wir haben in der letzten Kurve um den Sieg gekämpft. Ich möchte diesen Sieg meiner Familie und dem SKY Racing Team VR46 widmen, denn sie haben ein super Team mit einem Top-Level-Paket zusammengestellt.“

Der Mit-Gründer des SKY Racing Team VR46, Valentino Rossi, sagte: „Es ist ein echt zufriedenstellendes Gefühl. Wir sind sehr happy, denn wir haben diese Projekt erst im letzten Sommer angeschoben und alle haben wirklich hart gearbeitet. Im Rennen macht der Fahrer dann noch mal diese Extra-20-Prozent unterschied aus und Romano hat einen großartigen Kampf gewonnen. Wir haben jetzt zwei Mal in Folge auf dem Podest gestanden und unser Ziel ist es, jeden Sonntag dort zu sein. Im Team herrscht eine hervorragende Stimmung und die Jungs arbeiten gut, arbeiten viel. (Francesco) Bagnaia macht auch einen guten Job, es ist nur schade, dass er heute gestürzt ist.“

Tags:
Moto3, 2014, GRAN PREMIO RED BULL DE LA REPÚBLICA ARGENTINA

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